22.08.2010, 20.28 Uhr | Brigitta Hochuli
Finissage des Kulturfestivals Tatort am 22. August in der Komturei Tobel-Tägerschen: Co-Stiftungspräsident und Bruder Benedikt Wälder zieht in grauer Kutte die Zahlen-Bilanz. Budget: 130 000 Franken; Beiträge der Kantone Thurgau und St. Gallen: 30 000 Franken; Verzettelte: 4000 Franken inklusive Gemeinde Tobel; Wert der Eigenleistung unter Berücksichtigung der Einnahmen: mindestens 90 000 Franken. Nicht wie vorgesehen 1500 Franken, sondern ein paar Hundert würden für jeden Beteiligten übrig bleiben. > Weiterlesen
04.08.2010, 17.31 Uhr | Brigitta Hochuli
Noch bis zum 22. August spielt das See-Burgtheater in Kreuzlingen „Die Schwarze Spinne“. Regisseur Leopold Huber hat nach eigenen Worten „tief in die theatralische Kiste gegriffen“. Mir hat das gefallen. Aus Gotthelfs Vorlage, die allein wiederzulesen sich lohnt, eine moderne Geschichte zu formen, ist eine grosse, eigenständige Leistung. Einmalig ist die Kulisse im Mais, der scheint‘s doppelt so schnell wächst wie anderswo. Durchwegs imposant und rasant ist das Spiel aller Beteiligten.

Der Kampf ums ungetaufte Kind
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30.06.2010, 18.20 Uhr | Kurt Schmid
Platz Sieben, nicht gut nicht schlecht. Platz sieben nimmt der Thurgau in Sachen Kulturausgaben aber nicht von vorne, sondern von hinten ein. Nur die Kantone Nidwalden, Appenzell A.Rh, Glarus, Uri, Schwyz und Appenzell i.Rh geben pro Einwohner weniger Geld aus für Kultur. Im Thurgau darf die Kultur mit 133 Franken pro Einwohner auf öffentliche Gelder zurückgreifen. Das ist gut die Hälfte des schweizerischen Durchschnitts (250 Franken pro Einwohner). Das ist zu wenig. Und wer kneift, wird aus den neusten Daten des Bundesamts für Statistik auch klar: die Gemeinden. > Weiterlesen
27.06.2010, 16.40 Uhr | Brigitta Hochuli
Frittiert und heiss gegessen wurden am Sommerfest der Thurgauer Kulturstiftung die Chretzer. Die kaltblütigen Originale blieben mangels Tötungswillens der Fischgesprächsteilnehmer unbehelligt. Es mag an der philosophischen Prämisse für dieses Rencontre mit Max Bottini gelegen haben, dass die Köpfe so kühl blieben. Kopflastig und lang (von 16 Uhr bis nachts) war auch das übrige Programm mit nicht weniger als zwölf Angeboten. Eine Meisterleistung der Organisation!
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01.06.2010, 19.53 Uhr | Brigitta Hochuli
Gut 500 Theaterfreundinnen und –freunde haben bisher im Steckborner “Phönix” die Aufführung „Bezahlt wird nicht“ des Freien Theaters Thurgau gesehen. Leider seien die Vorstellungen nie ganz voll, bedauert Regisseur Jean Grädel auf Nachfrage. „Ich kann mir das nicht so richtig erklären, der grossen Mehrheit gefällt die Aufführung ausserordentlich gut.“
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29.05.2010, 12.35 Uhr | Rahel Müller
Heute hatte ich mal wieder ein bisschen Zeit, Dinge zu tun, die nicht der unmittelbaren Nützlichkeit zugerechnet werden (vielleicht ist das ja zu Unrecht so eingeschätzt). Ich sürfte und schlürfte ein bisschen im Netz rum und hab einmal mehr mit Kaffeeschaum um den Mund herum erkannt, dass es zwei Typen Menschen zu geben scheint: die SelbstdarstellerInnen und die FremddargestelltseinwollerInnen. > Weiterlesen
21.05.2010, 11.16 Uhr | Kurt Schmid
Warum so zynisch. lieber Dieter Langhart? Warum soll die Idee einer Landsgemeinde bzw. einer Landgemeinde für Kultur läppisch sein, wie das Dein Kommentar zu Jean Grädels jüngsten Aussagen unterlegt? Wenn das ein politisches Postulat wäre. Dann wäre das wirklich nicht ernst zu nehmen. > Weiterlesen
15.05.2010, 19.36 Uhr | Brigitta Hochuli
Am Samstag schickte mir ein ins Appenzellerland ausgewanderter Thurgauer dieses Bild und simste die Frage: „Isch das Chunnscht?“
Gleichzeitig wurde in der Sendung „Regional-Diagonal“ von Radio DRS der in den Thurgau eingewanderte Kulturfachmann Alex Bänninger zur eben beendeten Theaterkontroverse in St. Gallen befragt. „Was darf Kunst?“, hiess hier die Frage. „Kunst darf alles“, sagte Bänninger. Vorausgesetzt, sie verletze keine Persönlichkeitsrechte.
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09.05.2010, 12.32 Uhr | Andrea Gerster
In St. Gallen wird über ein noch nicht geschriebenes Theaterstück mit dem Arbeitstitel «Der St. Galler Lehrermord» diskutiert. Ausgehend von einem realen Fall vor 11 Jahren. Die Angehörigen des ums Leben gekommenen Lehrers hielten sich all die Jahre konsequent zurück, traten nie vor die Medien. Der Fall, wiewohl geklärt und der Täter in Haft oder auf der Flucht, kam dennoch nicht zur Ruhe. Die Angehörigen des Opfers wünschten aber nichts als ihre Ruhe. Nun will ein Theaterautor ein Stück schreiben mit dem Titel «Der St. Galler Lehrermord».
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03.05.2010, 11.18 Uhr | Brigitta Hochuli
Am 22. April ist ein Leser an thurgaukultur „vorbeigesurft“ und formulierte einen Wunsch. Eigentlich müsste man die Idee eines zeitungsähnlichen Blogs für den Thurgau über den Bereich der Kultur hinausdenken, meinte er. Denn auch die Thurgauer Politik habe freie und intelligente Foren verdient. „Möge der Kulturblog ein fulminanter Anfang werden!“, hofft der Leser.
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