04.05.2012, 13.47 Uhr | Brigitta Hochuli

Astrid Keller vom See-Burgtheater als Frida Kahlo in „Frida - viva la vida“ von Leopold Huber. Bild: Mario Gaccioli
Ich kenne die Originalstimme der Malerin Frida Kahlo nicht. Ich stelle sie mir warm, kräftig, tief, schreiend und wispernd wie ihre Bilder vor. Dieses Timbre vermisst man bei der Ostschweizer Schauspielerin Astrid Keller. Aber das ist auch fast alles, was es zu bemäkeln gibt an der Aufführung „Frida – viva la vida“, die am Donnerstag im Kunstraum Kreuzlingen Premiere hatte. > Weiterlesen
29.04.2012, 18.20 Uhr | Brigitta Hochuli
Samstagnachmittag in der Trotte der Kulturhauptstadt Pfyn. Markus Landert, Direktor des Kunstmuseums Thurgau, zerzaust ein „Manifest“ der Initianten der Tagung „Demokratische Kunst?“ als „fahrlässig vereinfachend“. > Weiterlesen
24.04.2012, 18.18 Uhr | Brigitta Hochuli

So könnte die Facebookseite des Historischen Vereins des Kantons Thurgau aussehen. Bild: ho
Der Historische Verein des Kantons Thurgau hatte per 1. Januar 2012 nicht weniger als 565 Mitglieder, das bedeutet einen Zuwachs von 43 in einem Jahr. Trotz dieses „schönen, ja wunderbaren“ Erfolgs könne der Verein aber nur überleben, wenn er auch künftig jede Woche ein Mitglied werbe, schreibt Präsident André Salathé im Jahresbericht. > Weiterlesen
02.04.2012, 13.43 Uhr | Brigitta Hochuli

Im Land, wo die Magnolien blühn: Kartause Ittingen. Bild: ho
Der 30. März hatte es in sich. Nicht weniger als dreimal wurde an diesem Tag der Thurgau neu besungen. > Weiterlesen
01.04.2012, 14.11 Uhr | Brigitta Hochuli

Signet des Lengwiler Libelle Verlags, leicht verfremdet. Bild: ho
Ich bin darauf hineingefallen. Faceook meldet am 1. April den Geburtstag von „Libelle“. Ich habe dem Lengwiler Verlag herzlich gratuliert, schliesslich leisten dessen Betreiber Ekkehard Faude und Elisabeth Tschiemer auch für den Thurgau unersetzliche kulturelle Arbeit. Doch Faude hatte ein Herz und klärt mich auf: „Jetzt kann ich’s ja erzählen: Der 1. April war ein Scherzdatum des Jahres 1979. > Weiterlesen
21.03.2012, 14.47 Uhr | Brigitta Hochuli

Der Kulturinfarkt; Dieter Haselbach, Armin Klein, Pius Knüsel, Stephan Opitz; Knaus München 2012. Bild: ho
Seit Dienstag, 20. März, ist „Der Kulturinfarkt“ im Buchhandel erhältlich. Warum geht uns das etwas an? Die „Polemik über Kulturpolitik, Kulturstaat, Kultursubvention“ ist von Pro-Helvetia-Direktor Pius Knüsel mitverfasst. Seit dem Vorabdruck eines Auszugs im „Spiegel“ vom 12. März werden die Thesen in Print- und sozialen Medien heftig diskutiert. Für Empörung sorgen drei Forderungen: Die Hälfte der bestehenden Kulturinstitutionen müssten schliessen, Veranstalter hätten mindestens 30 Prozent Eigenmittel zu erwirtschaften, zu fördern sei die Laienkultur. Sonst drohe der Infarkt. > Weiterlesen
14.03.2012, 20.23 Uhr | Brigitta Hochuli

Kultur im Shop im ehemaligen Schiesser-Outlet in Kreuzlingen. Bild: ho
Das Pilotprojekt „Kultur im Shop“ für ein Kreuzlinger Kulturzentrum hat seine Opening Ceremony und die erste Scène ouverte mit dem Veranstaltungsteam der Pädagogischen Maturitätsschule hinter sich. Und wie!
In oranges und lindengrünes Licht getaucht, in Fauteuils aus dem Brockenhaus und an der Bar bedient von einer attraktiven Crew tauschten die Gäste Ideen aus, lauschten der Conférencière, hörten die unglaubliche Geschichte > Weiterlesen
11.03.2012, 15.13 Uhr | Brigitta Hochuli

KIK-Beleuchtung an einer Wand der Pädagogischen Maturitätsschule Kreuzlingen. Bild: ho
Das Kreuzlinger Kabaraett-Festival hatte am Samstag Halbzeit. „Zehn Jahre KIK und kein bisschen leise“, sagte Programmleiter Micky Altdorf zu seinen 200 Gästen. „Freiheit ist alles“, hiess das Programm des Deutschen Vince Ebert. Ein anspruchsvolles Thema, in Deutschland angesichts der Bundespräsidentenwahl ein fundamentaler Diskussionsstoff. > Weiterlesen
02.03.2012, 11.52 Uhr | Brigitta Hochuli

Politik und Theater - ein interessantes Spannungsfeld! Bild: ho
Unter dem Titel „Ergötzliches am Donnerstag“ begrüsst der Schauspieler Thomas Götz, alias Napoleon oder Kantonsrat Schnyder, im Theaterhaus Thurgau „Gäste aus Politik und Kultur, aber auch aus dem ganz normalen Leben“.
Am 1. März nahm er keine geringere als die Thurgauer Regierung aufs Korn. Gar nicht ergötzt vom Ergötzlichen war die Grüne Kantonsrätin Silvia Schwyter-Mäder. > Weiterlesen
24.02.2012, 17.48 Uhr | Brigitta Hochuli

Kantonsschüler geniessen zehn Minuten Pause. Bild: ho
Zweimal Goal für „Der Goalie bin ig“ und das Gottlieber Bodman-Literaturhaus. Die Organisatoren mit Programmleiter Stefan Keller gingen erstmals hinaus aus ihrem Riegelhaus im Dorf hinein in die Stadt. In der Kantonsschule Kreuzlingen war der von Patent-Ochsner-Musiker Christian Brantschen begleiteten Lesung von Pedro Lenz ein grosses gemischtes Publikum beschieden. Unter ihm sass jene junge Generation, die künftig ihrerseits hinausgehen möge aus den Literaturhäusern, um allenfalls wiederum den Nachwuchs zu sichern. > Weiterlesen