360° – Der erweiterte Museumsraum

360° – Der erweiterte Museumsraum

Eine jede Ausstellung ist Interpretation – und in einem weiteren Schritt Gegenstand – einer andauernden Kommunikation zwischen den Urheber*innen der Objekte, den Kurator*innen und den Besucher*innen der Ausstellung.

Mit 360°-Dokumentationen von Ausstellungen wird Wissen und Interpretation geteilt und das einst temporär im Ausstellungsraum gezeigte dauerhaft in den virtuellen Raum erweitern. Das virtuelle Teilen von Ausstellungen gehört zur Strategie des Völkerkundemuseums, mit Institutionen und Individuen in den Herkunftsländern seiner Ausstellungsobjekte zusammen zu denken und sich auszutauschen.

Autodidaktika - Drahtmodelle aus Burundi
Die Ausstellung beruht auf einer Feldforschung in Burundi von Kurator Alexis Malefakis und Thomas Laely. Der Fokus lag dabei auf dem Prozess der Herstellung der Modelle.

Drink Deeply! Milk Exhibition
Das Uganda National Museum (Kampala) zeigt eine temporäre Ausstellung unter dem Titel "Drink Deeply! Milk Exhibition".

The Power of Milk
Im Igongo Cultural Centre (Mbarara) hat eine neue Dauerausstellung unter dem Titel "The Power of Milk" eröffnet.

HinGabe. Das Vessantara-Epos in Rollbildern und Dorffesten Nordost-Thailands
Das Völkerkundemuseum der Universität Zürich stellt in Zusammenarbeit mit dem Moesgaard Museum in Aarhus (Dänemark) und mit drei Dorftempeln in Nordost-Thailand mehrere Vessantara-Rollbilder aus. Während ältere Rollbilder oft freihändig gezeichnet wurden, setzte sich ab Mitte des 20. Jahrhunderts die Anwendung von Schablonen durch. Diese verkürzten die Herstellungszeit und ermöglichten niedrigere Verkaufspreise.

Anders schön in Panama
Das Völkerkundemuseum der Universität Zürich besitzt eine Sammlung von rechteckigen Nähstücken aus Panama – Mola –, die nun zum ersten Mal gezeigt werden. Für diese Textilien wurden die Guna weltberühmt. Die Frauen dieser ethnischen Gruppe in Panama fertigen sie in einer Kombination aus Negativ-, Positiv- und Intarsienapplikation, jedes Stück ein Unikat. Nicht zuletzt deshalb sind diese farbenfrohen Nähwerke auf dem Ethno- und Kunstmarkt so beliebt und werden als zweidimensionale viereckige Bildträger mit unerschöpflichen Bildkompositionen als Kunst gehandelt.

Begegnung – Spur – Karte
Die Ausstellung macht es sich im europäischen Jahr des Kulturerbes 2018 zur Aufgabe einige Fragen nachzuspüren. «Ausgehend vom Objekt» werden die Geschichten erkundet von Beständigkeit und Wandel, sozialen Interaktionen und interkulturellen Begegnungen; es werden Spannungsfelder im Vorfeld und im Moment des Sammelns, aber auch in der Sammlungsgeschichte beleuchtet.

Kontakt Veranstalter:

Völkerkundemuseum der Universität Zürich
www.musethno.uzh.ch

Veranstaltungsort:

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