Frauenleben 1850-1950. Zwischen Pflicht und Selbstverwirklichung

Frauenleben 1850-1950. Zwischen Pflicht und Selbstverwirklichung
| © Foto: Bruno + Eric Bührer

Katharina Läuppi stellt am Internationalen Frauentag das Leben von Frauen im Museum Lindwurm ins Zentrum ihrer Führung.

Von der Magd bis zur Hausherrin, von der unverheirateten Tochter bis zur Ehefrau – welche Rollenbilder gab es für Frauen im 19. und frühen 20. Jahrhundert? Welche Möglichkeiten eigener Lebensgestaltung hatten Frauen zwischen Häuslichkeit, materieller Not und bürgerlichen Konventionen? Wie verliefen ihre unterschiedlichen Lebenswege zwischen Ausbeutung und Versuchen der Selbstverwirklichung?

Marie Gnehm (1883-1944), die Tochter von Robert Gnehm, absolvierte beispielsweise ein Medizinstudium, verschrieb sich dann aber ganz der Pflege des verwitweten Vaters. Ihre Leidenschaft – Bergwandern und Skisport – waren damals ungewöhnliche Hobbies für eine Frau. Nach dem Tod des Vaters wurde St. Moritz ihr zweiter Heimatort. Sie widmete sich dann karitativen Aufgaben: Sie unterstütze Private, darunter viele Künstler*innen und Institutionen wie beispielsweise die Klinik Balgrist Zürich oder die Kleinkinderschule Aussersihl. Marie Gnehm starb 1944 an den Folgen eines Bergunfalls. Ein grossformatiges Ölgemälde im Museum Lindwurm erinnert noch heute an die aussergewöhnliche Lindwurm-Besitzerin.

Im Anschluss wird ein Apéro offeriert.

www.museum-lindwurm.ch

Kontakt Veranstalter:

Jakob und Emma Windler-Stiftung Kultureinrichtungen
info@kultur-windler-stiftung.ch
kultur-windler-stiftung.ch

Veranstaltungsort:

Museum Lindwurm
Understadt 18
8260 Stein am Rhein
www.museum-lindwurm.ch

Kontaktperson:


info@museum-lindwurm.ch

Öffnungszeiten:

März -Oktober: täglich von 10-17 Uhr geöffnet
Führungen auf Anfrage

Vorverkauf / Reservation:

Anmeldung erwünscht unter:
info@museum-lindwurm.ch
Tel. + 41 (0)52 741 25 12

Ticketpreise:

Eintritt frei.

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