von arttv, 18.07.2024
Kurzkrimis und mehr

Die 7. Literaturtage Arbon begeben sich auf die Spur von Verbrechen: arttv.ch hat mit ermittelt. (Lesedauer: ca. 1 Minute)
2024 führen die Literaturtage Arbon von den Kurzkrimis bis zum Fingerprint-Workshop und vom kreativ spielerischen Text zu drängenden Fragen nach dem Warum und Wie: spannend, überraschend, auch berührend und immer wieder dramatisch. Drei Kurzkrimis von Andrea Gerster, präsentiert von Michael Schraner bilden den Auftakt des Events.
Jetzt das ganze Video ansehen
Der Veranstaltungsort
Das Haus zur Sonnenblume ist eines der schönsten Gesamtkunstwerke seiner Zeit. Es steht unter dem Schutz von Bund, Kanton und Stadt. Und es ist poetisch wie kein anderes in dieser Reihe schöner Bauten an der Rebenstrasse. Nicht zufällig hat Thomas Koerfer unter anderem dieses Haus für seine Verfilmung von Robert Walsers «Der Gehülfe» gewählt. Was hier im Büro Tobler spielt, das spielt im einstigen Atelier des Dekorationsmalers und später des Fotografen Max Burkhardt. Die Stadt Arbon hat es, 1993–94 restauriert, als Geschenk erhalten.
Für den Verein «Haus Max Burkhardt» heisst das: Dieses Haus ist ein Kulturerbe, und ein Geschenk, das verpflichtet, einem Arbon dient, dessen sorgsamer Umgang mit seiner Architektur Identität stiftet. Das Bijou von besonderer Ausstrahlung, das zusammen mit dem weiteren Historismus-, Jugendstil- und Bauhausstil den Aufschwung dieser Zeit dokumentiert, einer Industriegeschichte, die Arbon zu einem besonderen Arbeits- und Lebensraum machte. Nachdem die Stadt 2014 den Verkauf dieser Liegenschaft vorantreiben wollte, ergriff die damalige IG Haus Max Burkhardt die Initiative, um eine Nutzung, die Arbon dient, auszuarbeiten. Dank der Sistierung des Verkaufs durch das Parlament ist dies nun möglich.

Weitere Beiträge von arttv
- Zwischen Risiko, Rhythmus und Rennbahn (09.02.2026)
- Gardi Hutter tourt durchs Land (06.02.2026)
- Ein Klangraum von isländischer Weite (27.01.2026)
- Woher kommen eigentlich Kieselsteine? (23.01.2026)
- Was von der letzten Eiszeit blieb (12.01.2026)
Kommt vor in diesen Ressorts
- Literatur
Kommt vor in diesen Interessen
- Belletristik
Ähnliche Beiträge
Melancholie auf ganz dünnem Eis
Ein ausverkaufter Abend im Literaturhaus: Peter Stamm spricht über sein neues Buch, Nichtkommunikation und die Frage, ob Literatur politisch sein muss. mehr
Ein Buch, eine Stadt, viele neue Formate
Frauenfeld liest 2026 wieder gemeinsam: Im Zentrum steht Usama Al Shahmanis Roman «In der Tiefe des Tigris schläft ein Lied». Zum Auftakt gibt es einen «Silent Reading Rave» – ein gemeinsames, stilles Lesen in besonde... mehr
Verena Stefan forever
Vor 50 Jahren erschienen die „Häutungen“ von Verena Stefan. Im Literaturhaus Thurgau gab es dazu eine szenische Lesung mit „animierten Bühnenbild“ zum Werk der feministischen Autorin. mehr

