16.09.2012
„Monumental“

Die Akkordeontage Thurgau sind vorbei und haben einen Masstab für weitere gesetzt. Als monumental bezeichnete Klaus Hersche von der Kulturstiftung das Konzert in Frauenfeld.
Erleichterung nach der grossen Anspannung bei den Organisatoren von appassionata, klangreich und jaz:now. Die fünf Konzerte waren trotz viel kultureller Konkurrenz seit Freitag durchwegs gut besucht und zündeten mit ihrem musikalischen Feuer beim Publikum die Gegenliebe an. Auch die schwierige Uraufführung des letzten Höhepunkts mit einem Stück von Daniel Fueter, geschrieben für das Oberthurgauer Jugendorchester, war ein Klangerlebnis der extra Klasse.
„Ein schönes Konzept“
Finanziell unterstützt wurden die Akkordeontage unter anderem von der Kulturstiftung des Kantons Thurgau. So begrüsste deren Beauftragter Klaus Hersche die Konzertgemeinde zum Abschluss und zum Dank. Dass das Akkordeon in verschiedenen Formationen und Stilrichtungen zum Klingen komme, finde er toll. „Ein schönes Konzept!“ Dass an einem Sonntagabend bei so schönen Wetter so viele ins Konzert kämen, zeuge vom grossen Interesse. Besonders bewege ihn, dass ein junges Orchester das schwierige Werk eines schweizweit berühmten Komponisten eingeübt habe und nun spiele. Der wunderbare Abend im Eisenwerk übrigens sei monumental gewesen - und voll, sagte er im Gespräch. (ho)
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Einen weiteren Bericht in der Thurgauer Zeitung lesen Sie hier.

