Angels in America

Es führt in das Amerika der späten 1980er Jahre, die von wilder Lebenslust geprägt, aber auch von der Aids-Epidemie überschattet waren. Die Oper zeichnet ein eindringliches Bild der Hauptfiguren mit ihren intensiven Beziehungen und spannungsgeladenen Emotionen.
Die Figuren dieses Stationendramas verbindet das tiefe menschliche Bedürfnis nach Beziehung mit existenziellen Erfahrungen von Angst, Schuld und Einsamkeit. Im Zentrum steht der todkranke und von seinem Partner verlassene Prior Walter, dessen Fieberträume in bedrohliche Engelsvisionen umschlagen, bis er am Ende zu grosser innerer Kraft findet. Trotz der ernsten Thematik ist Eötvös’ Partitur von feinem Humor durchzogen; schwebende Klangflächen, Alltagsgeräusche und Broadway-Sounds entfalten eine soghafte Wirkung.
«Halluzination und Realität gehen in diesem Stück nahtlos ineinander über. In der Opernversion (…) konzentriere ich mich auf die leidenschaftlichen Beziehungen, auf die hochdramatische Spannung des wunderbaren Textes, auf den permanent schwebenden Zustand der Visionen.» Peter Eötvös
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