Seite vorlesen

Bläserserenaden aus Klassik und Romantik

Die Bläser der Zürcher Kammerphilharmonie unter der Leitung von Dominic Limburg spielen eindrückliche Werke von Mozart, Dvorak und Brahms.

Als Teil eines der führenden professionellen Projekt-Sinfonieorchesters der Schweiz bestechen die jungen, ausgezeichneten Berufsmusikerinnen und Berufsmusiker des Orchesters nicht nur durch ihre exzellente spielerische Qualität, sondern auch durch ihr energiegeladenes und engagiertes Musizieren.

Schon die Serenade für Bläser KV 388 von Wolfgang A. Mozart ist ein Ausnahmewerk. Der hermetische Ton des Werkes, der den Unterhaltungscharakter einer Serenade radikal sprengt, steht in der klassischen Harmoniemusik einzig da und verleiht dem Werk seine besondere Stellung im Repertoire. Die auffällige Bevorzugung kontrapunktischer Satzweisen in der c-Moll-Serenade könnte dabei als Huldigung an den Kaiser zu verstehen sein, der eine Vorliebe für Fugen und Kanons hegte. Deshalb wohl entwarf Mozart das Menuett als strengen Kanon mit einem noch komplizierteren Umkehrungskanon als Trio. Formal handelt es sich - strenggenommen - nicht um eine Serenade, sondern um eine Bläsersinfonie, eine völlig neue Gattung von Bläsermusik. 

Antonín Dvorak hat neben seiner Streicherserenade auch eine Serenade für Bläser d-Moll Op. 44 komponiert, ein Werk, das sich an die Freiluftmusiken des 18. Jahrhunderts anlehnt. Er schrieb seine viersätzige Bläserserenade Anfang 1878 innerhalb von nur 14 Tagen. Das Werk trug zusammen mit der drei Jahre zuvor entstandenen Streicherserenade wesentlich zu seinem internationalen Durchbruch bei. Dabei inspiriert sich Dvorak an den traditionellen Harmoniemusiken des 18. Jahrhunderts. Das grosse Vorbild für seine Bläserserenade waren dabei unüberhörbar die Serenaden von Mozart. Er schafft allerdings ein dunkleres Kolorit durch das Hinzufügen eines Cellos und eines Kontrabasses. 

Die 2. Serenade von Johannes Brahms ist für Bläser und tiefe Streicher gesetzt, was dem Werk einen etwas kernig-dunkel wirkenden Charakter verleiht. Zugleich wird so eine Bevorzugung der Bläser bei den melodisch-thematischen Abläufen erreicht und die 2. Serenade klanglich in die Nähe Mozart’scher Bläserserenaden gerückt. 

Termine

Samstag, 07.02.2026

Türöffnung / -schliessung: 19:00 / 19:30

Konzert

Kontakt Veranstalter

Verein Zürcher Kammerphilharmonie
0794026427
info@zkph.ch
www.zkph.ch

Veranstaltungsort

Casino Frauenfeld
Bahnhofplatz 76b
8500 Frauenfeld
www.frauenfeld.ch

Barrierefreiheit Veranstaltungsort

www.ginto.guide

Vorverkauf / Reservation

www.ticketino.com oder www.zkph.ch
Abendkasse: 1 Std. vor Konzertbeginn
Türöffnung: 30 Min. vor Konzertbeginn
www.ticketino.com

Preise / Kosten

Karten ab CHF 70/40/20, Student:innen und Schüler:innen CHF 20

Kommt vor in diesen Sparten

  • Musik

Kommt vor in diesen Interessen

  • Klassik
  • Konzert
  • Blasmusik

Literaturwettbewerb «Das zweite Buch» 2026

Die Marianne und Curt Dienemann Stiftung Luzern schreibt zum achten Mal den Dienemann-Literaturpreis für deutschsprachige Autorinnen und Autoren in der Schweiz aus. Eingabefrist: 15. Juni 2026

Ähnliche Veranstaltungen

Bühne

Die Zauberflöte – what else?

Frauenfeld, Theaterwerkstatt Gleis 5

Musik

Das kleine Konzert

Konstanz, Lutherkirche Konstanz

Musik

Rathaus-Konzert

Diessenhofen, Stadtkirche Diessenhofen