Frauenfeld als Hauptstadt der Eidgenossenschaft

Die Tagsatzung war das wichtigste Gremium der Alten Eidgenossenschaft: Dort trafen sich bis 1798 bevollmächtigte Boten der dreizehn eidgenössischen Orte und berieten über gemeinsame Geschäfte. Das konnten die Beziehungen zu Frankreich oder zum deutschen Reich, das Söldnerwesen oder Münzangelegenheiten sein. In den Verhandlungen des 18. Jahrhunderts geht es etwa um das Ringen der Eidgenossenschaft um Neutralität in den damaligen Kriegen oder um Zollstreitigkeiten mit dem Reich.
Für das Gebiet des heutigen Thurgaus gibt der Bestand viele wichtige und interessante Informationen, auch zu einzelnen Personen oder Orten und Gemeinden.
Im 18. Jahrhundert tagte das Gremium in Frauenfeld, womit die Stadt für kurze Zeit zu einem "Hauptort" der Alten Eidgenossenschaft wurde. Die Dokumente aus dieser Zeit liegen bis heute im Staatsarchiv Thurgau und neu für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
In der Ausstellung werden verschiedene Aktentypen aus dem Bestand gezeigt und erläutert. Anhand eines spannenden Fallbeispiels wird erklärt, wie die Tagsatzung organisiert war und wie die Verhandlungen abliefen. Eine Gratisbroschüre liegt auf und gibt weiterführende Informationen und Hinweise zu möglichen Recherchen.
Bei kurzen Führungen bekommt man Hintergrundinformationen. Sonderführungen für Gruppen oder Schulklassen sind auf Anfrage möglich.
Termine
Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr
Preise / Kosten
Der Eintritt ist frei.
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