Lüdi singt zur Maschine

Mit: Andres Lutz (Text, Regie, Spiel, Bühne)
Video: Jessie Fischer
Musik: Roland Widmer
Dr. Lüdis neues Stück handelt vom Maschinenzeitalter – und davon, dass wir mittendrin stecken. Vom Toaster bis zur künstlichen Intelligenz: Die grossen Errungenschaften der Ingenieurskunst haben unser Leben bequemer gemacht als je zuvor. Gleichzeitig sind sie dabei, unsere Lebensgrundlagen zu untergraben. Und trotzdem geht es immer noch weiter.
Ausgangspunkt ist eine Schulstunde, in der Lüdi eine Schweizer Mentalitätsgeschichte seit der industriellen Revolution entfaltet. Sie erklärt, wie wir geworden sind, was wir sind. Von dort führt die Reise durch den Aufstieg des westlichen Wohlstands bis zu seiner allmählichen Erschöpfung – bedauerlich, vielleicht aber auch unausweichlich.
Zwischendurch erklingt in der Mandelmilchlounge etwas Ambient. Dann übernehmen die Verschwörungstheorien das Kommando. Sie wuchern in alle Richtungen: als Symptom einer medial überreizten Gegenwart, als Ausdruck schwindender gemeinsamer Gewissheiten, aber auch als Beweis dafür, dass dieselbe Welt von jedem etwas anders gesehen wird.
So verabschiedet sich das Stück von der einen Wirklichkeit und taucht ein in die vielen kleinen Wirklichkeiten unserer Zeit – komisch, verstörend und unerquicklich zugleich.
Es kommt also einiges auf Lüdis Publikum zu. Doch keine Angst: Der Ernst der Lage tarnt sich als Unterhaltung. Lüdi setzt auf Ironie statt Moral, auf Witz statt Weltuntergang. Er will nicht belehren, sondern verführen – zum Lachen, zum Nachdenken und vielleicht sogar zu einem kleinen Funken Trost.
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Termine
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Preise / Kosten
35.00 / 15.00 CHF
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