Peter Kamm – Glückliche Bewegungen

Peter Kamm wurde durch die hohe Informiertheit und einzigartige Formensprache seiner Sandsteinskulpturen, die sich zwischen Archäologischen Funden, außerirdischen Fantasiewesen und Steinformationen der Badlands, als auch zwischen kleinen existentiellen Gesten wie Bohrungen, Kratzungen, Abschlägen, Lochungen und Schnitten bewegen, bekannt.
Seine teilweise monumentalen Steine lassen sich in Schweizer Museen, europäischen Privatsammlungen, an öffentlichen Plätzen der Städte St. Gallen, Konstanz und Arbon wie auch an anderen Orten am Bodensee finden. Seit dem Beginn seiner Karriere lotet Peter Kamm die Existenzberechtigung, die Entfaltungsmöglichkeiten und den Spielraum der Sandsteinskulptur in der zeitgenössischen Kunst aus. Dabei vergaß er nie, was es heißt, sich Trends zu widersetzen, die sozialen Aspekte seiner Praxis zu pflegen und die politische Energie seiner Lektüre in sein Handeln und in seine Kunst, in das oft anachronistische Medium Steinskulptur, einzuschreiben.
In der Kirchgasse zeigt er Sandsteinskulpturen und Zeichnungen aus diesem Jahr, die einer neuen Herausforderung und Schaffensphase entspringen. Obwohl verankert in seine elaborierte Formenwelt sind die neuen Steine kantiger, schärfer, flächiger, reduzierter und abstrakter, als alles, was er bisher gezeigt hat.
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