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Schlafes Bruder

© Imago/United Archives GmbH
Klassiker

Anfang des 19. Jahrhunderts im Vorarlberger Bergdorf Eschberg: Der sensible Elias Alder hat eine grosse musikalische Begabung und das absolute Gehör, wird von den Dorfbewohnern jedoch als Sonderling verachtet und als „Bastard“ beschimpft. Nur der Nachbarsjunge Peter hängt mit bedingungsloser Zuneigung an ihm. Als Elias zum jungen Mann geworden ist, wandelt sich Peters Zuneigung in Liebe, doch Elias hat nur Augen für Peters Schwester Elsbeth. Aber so wundervoll Elias seinen Gefühlen in der Musik Ausdruck verleihen kann, so wenig kann er sie Elsbeth zeigen. 

Der Film beruht auf dem gleichnamigen Erfolgsroman des österreichischen Schriftstellers Robert Schneider, der auch das Drehbuch adaptierte und eine kleine Rolle als Kutscher übernahm. Das Filmdorf wurde auf 1400 m Höhe in einem Seitental des Montafons errichtet. Der Titel bezieht sich auf den Bachchoral „Komm, o Tod, du Schlafes Bruder“, über den Elias beim Orgelfest improvisiert.

„Schlafes Bruder ist ein Film von beklemmender Intensität und überwältigender Romantik. Vilsmaier erzählt uns die Geschichte von Elias mit einer gänzlich erschreckenden Schärfe, die die harsche Realität dieses isolierten Dorfweilers mit einer tiefschürfenden Mystik verbindet, und die sowohl poetisch als auch brutal ist. Dieser Film ist eine unvergessliche Mischung von stürmischer, begeisterter Musik, (be-)greifbar visuellen Bildern und einer Besetzung, die von einem anderen Raum und einer anderen Zeit gekommen zu sein scheint.“ Hubert von Goisern

D 1995 | Drama | 127 Min. | ab 12 (16) J. (FSK, D) | D
Regie: Joseph Vilsmaier
Musik: Hubert von Goisern, Norbert J. Schneider
Mit: André Eisermann, Dana Vávrová, Ben Becker, u.a.

Die Bar öffnet um 19:00 Uhr

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