von Medienmitteilung, 12.08.2022
Kunst unter freiem Himmel

Vom 22. bis 31. August 2022 gibt es im Frauenfelder Murg-Auen-Park Kunst zum Zuschauen, Anfassen und Mitmachen. Sechs Kunstschaffende rund um die hiesigen Co-Kuratoren Gabriel Mazenauer und Markus Graf arbeiten für einmal unter freiem Himmel und öffentlich an ihren Werken. (Lesedauer: ca. 1 Minute)
Die Frauenfelder Bildhauer-Woche wurde 2012 erstmals durchgeführt und findet heuer bereits zum sechsten Mal statt. Wieder sind im Pavillon des Murg-Auen-Parks kleinere Werke, Pläne und Entwürfe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgestellt, während diese draussen an ihren Werken aus Ton, Stein, Holz und Metall arbeiten.
«Wie in den Vorjahren hoffen die Kunstschaffenden auf zahlreiche Begegnungen mit interessiertem Publikum», heisst es in einer Medienmitteilung der Stadt Frauenfeld. Erstmals ist demnach auch die benachbarte Bildschule mit von der Partie und bietet gleichzeitig Bildhauer-Kurse für Kinder an.
Skulpturen bleiben bis Ende Oktober stehen
Die in der Bildhauer-Woche entstehenden Kunstwerke bleiben nach ihrer Fertigstellung und der Vernissage am letzten Tag noch bis Ende Oktober 2022 im Murg-Auen-Park stehen - zusammen mit Skulpturen von rund zehn weiteren Künstlerinnen und Künstlern, die zusätzlich diesen Sommer am 22. August aufgestellt werden.
An der Medienkonferenz betonte Stadtpräsident Anders Stokholm den Fokus der städtischen Kulturförderung auf niederschwellige Projekte für alle und der Leiter des Amts für Kultur, Christof Stillhard, wies auf die neu geschaffene Website hin, die mit allen Teilnehmenden verknüpft ist und ein reichhaltiges Archiv aufweist. Neben der Stadt Frauenfeld finanzieren der Kulturpool Regio Frauenfeld und die Kulturstiftung des Kantons die Bildhauer-Woche mit.
Kommt vor in diesen Ressorts
- Kunst
Kommt vor in diesen Interessen
- Nachricht
- Bildende Künste
- Kunsthandwerk
Ähnliche Beiträge
Warum Zuhören so wichtig ist
Silence is sexy! 365 Tage lief der Künstler Daniel Beerstecher schweigend durch Deutschland und die Schweiz. Und fand dabei den Ort, wo Veränderung beginnt. mehr
Könnten wir das alles nicht auch anders machen?
Lehren aus der Landwirtschaft: Claude Bühlers Ausstellung «how goes tomorrow» im Eisenwerk Shed lädt zum Mitdenken über gesellschaftliches Miteinander ein. mehr
Im unendlichen Fluss von Bedeutungen
Lulu Cora Süss bricht mit ihren Assemblage-Skulpturen scheinbar unveränderliche Kategorien auf und zieht damit Parallelen zur queeren Körperlichkeit. Der Kanton Thurgau hat sie nun mit einem Förderbeitrag von 25‘000 F... mehr

