von Medienmitteilung, 18.06.2022

Was zeigt dieses Bild?

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Die Auflösung zu unserem neuen Rätsel aus der Serie «Das Ding» folgt hier. | © zVg

Chemielabor oder mobile WG-Küche? Neues Rätsel aus unserer Serie «Das Ding». Hättest du es gewusst? (Lesedauer: ca. 1 Minute)

Unser aktuelles Ding ist eigentlich eine fahrbare Kiste aus Aluminium. Was darin steckt, siehst du auf dem Bild ausgebreitet. Mit gerade mal 60 Zentimeter Breite, 67 Zentimeter Länge und 90 Zentimeter Höhe lässt es sich problemlos in eine Ecke stellen. Das heisst, wenn es nicht gerade im Einsatz ist. Aber wozu?

Tatsächlich handelt es sich bei unserem Ding um die «Mobile Kleinstküche» von Max Bottini und damit um ein Kunstobjekt von 2002. Das Innere der Kiste birgt ein ausgeklügeltes Arsenal an Küchenutensilien, um unterwegs ein Mahl für zwei Personen zubereiten und geniessen zu können. Genau das tat der 1956 geborene und in Uesslingen lebende Künstler mittlerweile über 40-mal an ganz unterschiedlichen Standorten im In- und Ausland.

Wie Kunst uns alle hinterfragt

Ob im Bahnhof, Radiostudio oder an Schulen: Die Kleinstküche bietet das Setting für intime Tête-à-Têtes mit lokalen Gästen und die Ausrüstung zur Verarbeitung heimischer Lebensmittel. Mit dieser Art der Performance widmet sich Max Bottini seit 1991 der Frage, welche ästhetischen Möglichkeiten im Feld der Nahrungsmittelproduktion und -zubereitung vorhanden sind.

Als Kunstwerk im Museumsraum verweist die Kleinstküche zudem auf einen Wandel der Kunstauffassung: Kunstwerke werden vermehrt als Interaktionsinstrument zwischen Kunstschaffenden und Publikum verstanden, als Mittel zur Überprüfung von Wahrnehmungsmöglichkeiten und Erfahrungen.

Wann hast Du Dich zuletzt von Kunst herausfordern lassen? Nutze die Möglichkeit dazu jetzt im Thurgauer Kunstmuseum in Ittingen. Mehr dazu hier.

 

Die Serie «Das Ding»

Wer kennt das nicht? Man läuft durch ein Museum, sieht ein Ausstellungsstück und fragt sich - was soll das denn jetzt sein? Genau aus diesem Prinzip speist sich unsere neue Serie „Das Ding“, die wir uns gemeinsam mit dem Verein MUSE.TG ausgedacht haben.

 

Insgesamt 12 Mal werden wir Euch in diesem Jahr auf unserer Facebook- und Instagram-Seite ein besonders rätselhaftes Exponat aus einem Thurgauer Museum vorstellen. Dazu die Frage: Was soll das denn sein?

 

Und dann dürft ihr mitraten und euch Geschichten zu dem Ding überlegen: Was es sein könnte, wozu es möglicherweise genutzt wurde, was ihr darin seht oder was auch immer sonst euch zu dem jeweiligen Bild einfällt. Schreibt und kommentiert zu den Posts! Die originellsten Antworten sammeln wir und stellen sie anschliessend in einem separaten Beitrag vor.

 

Falls ihr partout nicht darauf kommt, was dieses Ding sein könnte - keine Panik! Denn: Drei Tage nach dem Post auf Social Media lösen wir das Rätsel im Magazin auf thurgaukultur.ch und auf der Website von MUSE.TG auf.

 

Weitere Texte aus der Serie:

 

Krücken für Extravagante oder Zweihänder für besondere Zwecke? Die erste Folge unserer Serie «Das Ding» findest du hier.

 

Fliegender Teppich oder Bett für Orientliebhaber? In der zweiten Ausgabe unserer Serie «Das Ding» gehen wir auf Spurensuche in Kreuzlingen.

 

Ein missratener Gewichtsstein oder ein versteinerter Zuckerhut? Die dritte Folge der Serie «Das Ding» ist zu Gast im Musuem für Archäologie.

 

Exklusiver Stiefelknecht oder Folterwerkzeug? Neues Rätsel aus unserer Serie «Das Ding». Hättest du es gewusst?

 

Alle Folgen der Serie im Überblick gibt es im Themendossier «Das Ding»

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«Das Ding»

Die neue Serie in Kooperation mit muse.tg

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