von arttv, 27.09.2018
«Ein Kuss der ganzen Welt»

Die 1878 in Kreuzlingen geborene Helen Dahm gehört zu den Pionierinnen und Grenzgängerinnen der Schweizer Moderne. Doch bis heute blieb ihr Werk unterschätzt. Ein Videobeitrag von arttv.ch
Die über 170 Werke umfassende Ausstellung «Helen Dahm – Ein Kuss der ganzen Welt» (läuft noch bis 25. August 2019) und das begleitend erscheinende Buch werden den Blick auf das Schaffen von Helen Dahm mit zahlreichen nie gezeigten Leihgaben verändern und erweitern. Denn Helen Dahm ist in mehrerer Hinsicht eine aussergewöhnliche Künstlerpersönlichkeit.
Video: Der Beitrag in voller Länge
Helen Dahms Schaffenszeit ist sehr lang und vielseitig: Die ersten erhaltenen Arbeiten stammen von 1898, die letzten aus ihrem Todesjahr 1968. Stets beschritt die Künstlerin neue Wege und experimentierte künstlerisch – mit Form, Material und Motiven. So spiegelt sich in ihrem Schaffen beinahe ein Jahrhundert Kunstgeschichte.
Weiterlesen:
Verneigung vor Helen Dahm: Unsere Besprechung zur Ausstellung können Sie hier nachlesen
Die Pionierin: Ein ausführliches Interview mit der Ausstellungskuratorin Stefanie Hoch sowie zahlreiche Bilder aus der Ausstellung und eine Original-Tonaufnahme von Helen Dahm aus dem Jahr 1954 gibt es hier

Weitere Beiträge von arttv
- Ein Leben wird Literatur (03.09.2026)
- Zwischen Klang, Kunst und Komposition (28.08.2026)
- Zwischen Ritual und Experiment (19.08.2026)
- Die starke neue Stimme im Schweizer Folk-Pop (14.08.2026)
- Klangfest 2026: Wo Musik entsteht und gelebt wird (06.08.2026)
Kommt vor in diesen Ressorts
- Kunst
Kommt vor in diesen Interessen
- arttv.ch
- Bildende Künste
Ähnliche Beiträge
Wie ein Weckruf aus provinzieller Verschlafenheit
Herzlich, klug, selbstbewusst: Elisabeth Lucy Grossmann war die erste Direktorin des Kunstmuseum Thurgau. Im August ist sie unerwartet verstorben. Ein Nachruf. mehr
Die Poesie der Wiese
Simone Kappeler fotografiert seit mehr als 50 Jahren. Mit der Ausstellung «nature vivante» wirft das Kunstmuseum Thurgau einen Blick auf das Lebenswerk der Frauenfelder Fotografin. mehr
Wie die Natur Kunst schafft
Von der Pilzspore bis zum gewaltigen Eisberg, der Reichtum der Natur sind die Sujets von Georges Wenger. Der Künstler und Typograf zeigt sie nun mit «Radikaler Aufmerksamkeit» im Kunstverein Frauenfeld. mehr

