05.11.2014
Leben nach der Liebe

Am Donnerstag, 6. November, ist um 19.30 der Schweizer Kameramann Peter Indergand im Cinema Luna zu Gast. Er stellt den Dokumentarfilm „Sleepless in New York“ von Christian Frei vor und erzählt von den Dreharbeiten.
In ihrem aktuellen Film porträtieren Frei und Indergand Menschen in New York, die gerade von ihren Partnern verlassen worden sind und sich in einem Gefühls-Chaos aus Wut und Verzweiflung, Trauer und Tränen, aber auch Wachheit und Kreativität befinden.
Das Cinema Luna hat in den letzten Jahren immer wieder Werke von Filmemacher Christian Frei und Kameramann Peter Indergand gezeigt, so etwas „Space Tourists“ über eine reiche Weltraumtouristin, „The Giant Buddhas“ über die von den Taliban zerstörten riesigen Buddha-Statuen in Afghanistan und „War Photographer“, das filmische Porträt des Kriegsfotografen James Nachtwey, das um die ganze Welt ging und 2002 für den Oscar als bester Dokumentarfilm nominiert worden ist.
Peter Indergand ist 1957 in Frankreich geboren und hat in Los Angeles Film studiert. Seit den 80er Jahren war er auf rund 50 abendfüllenden Filmen für die Kamera verantwortlich, bei Spielfilmen wie „Sternenberg“ und „Heidi“, bei Fernsehserien wie „Tag und Nacht“ und „Kommissar Stolberg“ und vor allem bei Dokumentarfilmen wie etwa „Forbidden Voices“ über oppositionelle Frauen in China, Iran und Kuba oder der ebenfalls demnächst im Cinema Luna laufende „Electroboy“ von Marcel Gisler.
Wenn er nicht gerade für seine Filme unterwegs in aller Welt ist, lebt Peter Indergand in Frauenfeld.
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