Der Name

Nobelpreisträger Jon Fosse schuf mit «Der Name» ein Stück von spannungsgeladener Intensität, in dem das Ungesagte schwerer wiegt als jedes Wort. Seit Anfang der 2000er-Jahre sorgt der norwegische Autor in der Tradition Henrik Ibsens mit seiner poetischen, von Pausen und Andeutungen geprägten Sprache für Aufsehen in der europäischen Theaterlandschaft.
Nach langer Zeit kehrt ein junges Mädchen hochschwanger in das Haus ihrer Familie zurück. An ihrer Seite steht der Vater des Kindes, ein Fremder, dessen Name niemand zu kennen scheint. Die Mutter ist krank, der Vater schweigsam und erschöpft, die Schwester sucht nach Nähe. Die Situation ist angespannt, das Schweigen liegt schwer im Raum. Fragen werden nicht gestellt, Gedanken nicht ausgesprochen. Unter der Oberfläche beginnt es zu rumoren, bis sich Worte ihren Weg bahnen, doch ob die Figuren einander wirklich verstehen, bleibt ungewiss.
Jon Fosse, Literaturnobelpreisträger 2023 und Träger des Ludwig-Mülheims-Theaterpreises für sein Lebenswerk, zeigt in «Der Name» seine besondere Kunst: die Magie der Stille.
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