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09.01.2020

Freude bei zwei Museumsmachern

Freude bei zwei Museumsmachern
Freuen sich über guten Besucherzuspruch: Hannes Geisser, Direktor Naturmuseum Thurgau, und Urs Leuzinger, Leiter des Museums für Archäologie Thurgau. | © Archiv

Seit 1996 befinden sich das kantonale Museum für Archäologie und das Naturmuseum in der Frauenfelder Altstadt. Noch nie in ihrer Geschichte haben die beiden Museen so viele Besucher gezählt wie im letzten Jahr. Das erklärten beide Häuser jetzt in einer Medienmitteilung.

Im Naturmuseum und Museum für Archäologie Thurgau lassen sich Natur und Kulturgeschichte der Region unter einem Dach erleben. «Mit 22'196 Besuchenden verzeichnen die beiden Museen im Jahr 2019 einen Rekord. Die Hälfte der Besuchenden waren Kinder. Gegenüber dem bisherigen Rekordjahr 2012 sind das 9 Prozent mehr Eintritte», heisst es in einer Medienmitteilung der Museen.

Zum erfreulichen Ergebnis beigetragen hätten demnach einerseits einzelne Anlässe wie das Kinderfest in der Frauenfelder Altstadt im September oder die mehrmals ausverkauften Vorstellungen des Puppenspieltheaters «Der Sängerkrieg der Heidehasen» im Museumshof. Zudem habe die vom Naturmuseum produzierte und für den Schweizer Prix Expo nominierte Ausstellung über Hauskatzen viel Publikum aus der ganzen Schweiz nach Frauenfeld gelockt. Zum Prix Expo hat es am Ende nicht gereicht: Der ging an das Naturmuseum St. Gallen und das Naturhistorische Museum Freiburg.

Langfristige Entwicklung zeigt langsames Wachstum bei Besucherzahlen

Das Besucheraufkommen in Museen sei Schwankungen unterworfen, heisst es weiter. Wichtiger als ein Rekordjahr sei daher die langfristige Entwicklung der Besucherzahlen. Auch hier zeige der Blick über die letzten 20 Jahre eine kontinuierliche Zunahme der Besucherzahl um rund 14 Prozent. (tgk)

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