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Inside thurgaukultur.ch

Inside thurgaukultur.ch
Dieses Team macht für dich thurgaukultur.ch (von links): Sarah Lüthy, Piera Cadruvi, Michael Lünstroth und Anja Mosima. | © Beni Blaser

So viele Texte haben wir 2023 geschrieben, so viele Menschen haben sie gelesen: In unserem Jahresbericht blicken wir transparent auf diese und weitere Zahlen aus dem vergangenen Jahr in unserem Unternehmen zurück. (Lesedauer: ca. 4 Minuten)

2023 hat sich unsere Plattform technisch und inhaltlich weiter entwickelt. In unserem öffentlichen Jahresbericht schildern wir detailliert in welcher Form. In diesem Magazinbeitrag fassen wir die wesentlichen Punkte zusammen. 

Das lief 2023 im Magazin

Für den journalistischen Teil von thurgaukultur.ch war 2023 das Jahr des Perspektivwechsels. Anstatt nur über Künstler:innen zu schreiben, haben wir in diesem Jahr damit begonnen, Künstler:innen selbst über ihr Leben und ihre Arbeit schreiben zu lassen. 

Die Kolumnenserie „Mein Leben als Künstler:in“ startete im Juni 2023 mit den Zielen, unseren Leser:innen Einblicke zu geben in den Alltag der Kulturschaffenden und gleichzeitig Verständnis dafür zu schaffen, wie viel Arbeit in einem künstlerischen Prozess steckt. 

 

Unsere Zugriffszahlen und Lesequoten 2023

Zugriffszahlen (gesamtes Jahr 2023)
Besuche: 169'616
Seitenansichten: 356'460
durchschnittliche Sitzungsdauer: 2 Minuten 42s
Quelle: Matomo (bereinigte Daten)

Newsletter
Tipps der Woche (jeden Montag):
3'721 Abonennt:innen
Öffnungsrate: 52%
Click-Through-Rate: 23% (beschreibt die Rate der Newsletter-Empfänger:innen, die bis zum Ende gescrollt haben)

Kultur für Klein und Gross (4 bis 6-mal pro Jahr)
1'269 Abonennt:innen
Öffnungsrate: 61%
Click-Through-Rate: 21%

Social Media

Facebook: 3’828 Follower
Instagram: 1’660 Follower
Linked In: 87 Follower

20 lesenswerte Perspektiven auf Kunst und Leben

Beteiligte Autor:innen waren Ute Klein (Malerin), Tabea Steiner (Autorin), Thi My Lien Nguyen (Fotografin) und Fabian Ziegler (Musiker). Die Auswahl erfolgte vor allem im Hinblick auf grösstmögliche Diversität in den Kategorien Alter, Erfahrung im Kunstbetrieb und Kunstsparte. 

Alle vier Kolumnist:innen haben jeweils fünf Beiträge verfasst und darin ihre ganz eigene Perspektive auf Kunst und das Leben beschrieben. Entstanden sind so insgesamt 20 lesenswerte Texte, die eine vertiefte Antwort auf die Frage geben, was es heute beutetet Künstler:in zu sein. Alle Beiträge sind gebündelt im zugehörigen Themendossier.

Was nicht funktioniert hat

Allerdings hat nicht alles funktioniert, was wir uns mit der neuen Serie erhofft hatten: Der erwünschte Dialog zwischen Kulturschaffenden und dem Publikum, also unseren Leser:innen, hat zumindest auf unserer Plattform kaum stattgefunden. Die angebotenen Möglichkeiten, eigene Fragen aufzuwerfen, wurden nicht von der Community genutzt, auch die Zahl der Kommentare zu den Beiträgen war gering.

 

Eine der Collagen, die Thi My Lien Nguyen für die Serie Mein Leben als Künstler:in gemacht hat. Bild: Thi My Lien Nguyen

 

Den ganzen Jahresbericht lesen

Unser Jahresbericht 2023 ist öffentlich. Wer ihn in seiner Gänze lesen mag, findet ihn hier zum herunterladen: Jahresbericht_2023-1.pdf

Zweite Staffel lief 2024

Nichtsdestotrotz ist die Serie aus Sicht der Redaktion ein Erfolg. Vor allem, weil es den Autor:innen der Serie gelungen ist, sehr verschiedene Einblicke in ihren Alltag zu geben. 

Deshalb haben wir die Serie auch noch im Dezember 2023 mit einer zweiten Staffel fortgesetzt. Autor:innen der neuen Staffel sind Simone Keller (Pianistin), Simon Engeli (Schauspieler), Rahel Buschor (Tänzerin) und Sarah Hugentobler (Videokünstlerin).

Qualitäts-Kulturjournalismus wie wir ihn verstehen

Auch wegen dieser prägenden Serie gilt für 2023: thurgaukultur.ch steht weiterhin für für eine qualitätvolle und anregende Auseinandersetzung mit dem Kulturleben im Thurgau. 

Das belegen darüber hinaus beispielhaft die grossen Interviews mit Zsuzsanna Gahse („Frau Gahse, wie geht es der Sprache?“ ) und Anders Stokholm («Ich will nicht der grosse Zampano sein.»), die einordnende Recherche zur Debatte um Kulturförderung und Michael Elsener, die Recherche zum Abschied von Kunstmuseums-Direktor Markus Landert, sowie unsere intensive Begleitung des Street Art Festival in Frauenfeld.

 

So viel haben wir für euch geschrieben 2023

total publizierte Beiträge: 315
durch Redaktion tgk: 75
durch freie Autor:innen: 240
im Schnitt rund 6 Beiträge pro Woche
 
nach Sparten:
 
Kunst: 69
Bühne: 64
Kulturpolitik: 43
Wissen: 40
Musik: 38
Literatur: 28
Kolumnen: 27
Film: 6

So lief die technische Weiterentwicklung

Während wir im Magazin einen Perspektivenwechsel ermöglichten, stand auf Ebene IT und Agenda die Ablösung des alten Cockpits im Fokus. Nach zweijähriger Konzipierung und Entwicklung unseres neuen Cockpits innerhalb des Kooperationsprojekts Minasa, galt es im Jahr 2023 Ernst mit der Inbetriebnahme der neuen Software. 

Sie ermöglicht, dass wir alle Inhalte nach unseren Anforderungen auf unserem Kulturportal veröffentlichen können. Dazu gehören unter anderem das Modul für journalistische Inhalte, die Veranstaltungsagenda, ein Adressverzeichnis sowie die Nutzer- und Inserate-Verwaltung. Da wir unser Datenmodell in der Agenda auf den neuesten Stand gebracht und gleichzeitig mit unserem Kooperationspartner Saiten harmonisiert haben, folgten daraus grössere Anpassungen auf der Webseite.

«Ich habe mich soeben auf dem neuen Dashboard eingefunden und möchte Euch ein Kompliment aussprechen. Das Erscheinungsbild und die „Führung“ durch die Plattform ist äusserst benutzerfreundlich und sehr gelungen. All Eure Mühen scheinen sich gelohnt zu haben ;-).»

­­­ 
Adrienne Fährmann, Geschäftsstelle Thurgauische Kunstgesellschaft

Die neue Kulturvermittlungsplattform «Szenen» der Kulturregion Zürichsee-Linth ist als erste Minasa-light Kooperation im Mai 2023 erfolgreich gestartet. Szenen nutzt bislang die Infrastruktur von thurgaukultur und steht nach einer dreijährigen Pilotphase in den Startlöchern für eine Einbindung in das Minasa-Netzwerk. 

Diese Kooperation ist ein schönes Beispiel, wie die von uns geschaffene IT-Infrastruktur für die Lancierung von neuen Kulturvermittlungs-Plattformen dienlich ist. So können neue Projekte von Anfang an ihren Fokus auf Inhalte, Organisation und Betriebsfinanzierung legen. Und müssen nur überschaubare Ressourcen in den IT-Bereich investieren. 

Nächste Entwicklungsschritte


Die Liste der nächsten Entwicklungsschritte ist bereits lang. Geplant ist die Anbindung zur Pro Infirmis-Datenbank in Bezug auf die digitalen Zugänglichkeitsdaten öffentlicher Gebäude. Weiter wollen wir Vergünstigungen für die KulturLegi strukturiert erfassen, auf unserer Webseite sichtbar machen und über die Schnittstellen weiterverbreiten. Beides Massnahmen im Bereich Inklusion und Teilhabe.


Eine Agenda und die Verbreitung von Kulturdaten soll nicht an den Kantonsgrenzen aufhören. Wir haben uns deshalb auch im Jahr 2023 intensiv mit anderen Veranstaltungsplattformen und Kulturmedien ausgetauscht. Unter anderem hat sich eine lose Interessengemeinschaft gebildet, die in Zusammenarbeit mit dem Open Data-Spezialisten Beat Estermann (Hochschule der Künste Bern / Suisse Data Alliance) die Einreichung eines InnoSuisse-Projekt-Antrags prüft. Wir sind mit dem Projekt Minasa vertreten. Unsere Mission ist die koordinierte und kostenlose Weiterverbreitung von redigierten Veranstaltungsdaten nach Grundsätzen von Open Data.

Attraktiv für Veranstaltende


Durch die Erhöhung der Verbreitung der Einträge ist die Attraktivität unserer Plattform gestiegen. Wir konnten seit Inbetriebnahme des neuen Cockpits fast 100 neue Nutzer:innenkonti verzeichnen und zählen per Ende Jahr 678 aktive Konti.


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