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Drei neue Mitglieder stärken unseren Verwaltungsrat

Drei neue Mitglieder stärken unseren Verwaltungsrat
Aus zwei mach fünf: Der Verwaltungsrat der Thurgau Kultur AG ist nun breiter aufgestellt (von links): Philipp Kuhn, Seraina Perini, Bernhard Weber, Regine Siegenthaler und Adrian Bleisch. | © Reto Martin

Der Verwaltungsrat der Thurgau Kultur AG wird breiter aufgestellt: Regine Siegenthaler, Seraina Perini und Adrian Bleisch haben ihr Amt per 1. Juni 2026 angetreten. (Lesedauer: ca. 2 Minuten)

Die personelle Ergänzung des Verwaltungsrats verfolgt ein klares Ziel: Die gesellschaftliche und politische Abstützung des Gremiums soll gestärkt, die Regionen des Kantons Thurgau ausgewogener vertreten und der Meinungshorizont bei strategischen Diskussionen erweitert werden.

Verwaltungsratspräsident Bernhard Weber begrüsst die Neubesetzung und Erweiterung des Gremiums ausdrücklich: «Ich freue mich sehr, dass mit den neu gewählten Personen die Diskussionen zu Strategien und Zielen von thurgaukultur.ch durch die zusätzlichen Kompetenzen und Erfahrungshintergründe bereichert werden.»

Bislang setzte sich der Verwaltungsrat der Thurgau Kultur AG aus zwei Mitgliedern zusammen: Philipp Kuhn, Leiter des Kulturamt Thurgau, als Vertreter des Kanton Thurgau, sowie Bernhard Weber, der seit April 2025 als Verwaltungspräsident des Gremiums amtiert. Beide bleiben auch künftig Mitglieder des Verwaltungsrats. Der Verwaltungsrat der gemeinnützigen Aktiengesellschaft Thurgau Kultur AG arbeitet ehrenamtlich.

Die drei neuen Verwaltungsratsmitglieder

Regine Siegenthaler ist Rechtsanwältin mit Executive MBA der Universität St. Gallen. Sie war von 2014 bis 2023 Juristin im Generalsekretariat des Departements für Erziehung und Kultur des Kantons Thurgau und damit langjährige Kennerin der kantonalen Kulturlandschaft. Seit 2023 ist sie Stadträtin in Frauenfeld und Vorsteherin des Departements für Alter und Gesundheit. Zudem ist sie Gründerin und Geschäftsführerin der Coworking Frauenfeld GmbH.

Sie sagt über ihr Engagement: «Ich freue mich darauf, mich als neue Verwaltungsrätin bei Thurgau Kultur einzubringen. Die Verbindung von Kultur, Öffentlichkeit und Politik halte ich für wichtig — besonders in einem Kanton wie dem Thurgau.»

Vorfreude auf das neue Engagement

Ebenfalls neu dabei ist Seraina Perini. Sie ist seit 2019 Schulpräsidentin der Primar- und Sekundarschule Kreuzlingen. Sie bringt umfangreiche Erfahrung in Pädagogik, Führung und Kulturarbeit mit: Als Kulturbeauftragte der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen (2012–2018) sowie ihrem langjährigen Engagement in verschiedenen Kulturbereichen prägte sie das Kulturleben der Region mit. Sie ist Mitglied der Kulturkommission des Kantons Thurgau und Stiftungsrätin des Seemuseums Kreuzlingen.

Über ein Engagement bei der Thurgau Kultur AG habe sie nicht lange nachdenken müssen: «Die unterschiedlichen Kulturanlässe in unserem Kanton brauchen eine Plattform,  auch damit sie niederschwellig zugänglich sind. Thurgaukultur.ch macht die Vielfalt des Kulturlebens im Thurgau sichtbar. Deshalb engagiere ich mich gerne hier.»

Adrian Bleisch ist Lehrer, Schulleiter und Kunstvermittler. Er führte 30 Jahre eine eigene Galerie in Arbon, engagiert sich in der Kunstkommission Egnach und ist Stiftungsrat in der Kulturstiftung des Kantons Thurgau. Mit ihm gewinnt der Verwaltungsrat eine Perspektive aus der Kulturszene sowie eine weitere Stimme aus den Gemeinden des Thurgauer Bodenseeufers.

 

Über thurgaukultur.ch

Die Thurgau Kultur AG ist eine gemeinnützige Aktiengesellschaft und betreibt die digitale Kulturplattform thurgaukultur.ch. Die Veranstaltungsagenda umfasst laufend über 1'200 Einträge und deckt alle Sparten, Regionen und Zielgruppen im Thurgau und den angrenzenden Regionen ab. Das Magazin publiziert über 300 Beiträge pro Jahr und die gesamte Webseite verzeichnet mehr als eine halbe Million Seitenansichten. 

 

Die Finanzierung stützt sich auf einen Kantonsbeitrag von 230'000 Franken jährlich (rund 64 % des Gesamtbudgets), 25'000 Franken der Kulturstiftung des Kantons Thurgau sowie eigene Erträge aus Werbung, Kulturpartnerschaften, Lizenzeinnahmen und dem Recherchefonds.

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