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«Ich möchte etwas bewegen!»

«Ich möchte etwas bewegen!»
„In meiner Familie gab es keine bestimmte parteipolitische Prägung, aber wir haben viel diskutiert über politische Themen“, sagt Patrick Siegenthaler, Kantonsrat für Die Mitte, im Porträt bei thurgaukultur. | © Michael Lünstroth

Mein Leben als Politiker:in (5): Digitalisierungsexperte mit Interesse an Familienpolitik - Patrick Siegenthaler hat sich mit seinem Engagement für das Ruhetagsgesetz einen Namen in der Thurgauer Politik gemacht. (Lesedauer: 5 Minuten)

Es ist noch gar nicht so lange her, da konnte Patrick Siegenthaler einen grossen Erfolg als Politiker verbuchen. Bei der Abstimmung über das Ruhetagsgesetz Ende September 2025 war er nicht nur Präsident der vorberatenden Kommission im Kantonsrat. Er hat auch im Wahlkampf als Teil des Ja-Komitees massgeblich dazu beigetragen, dass die vorgeschlagenen Änderungen angenommen wurden. Im Kern ging es dabei um leichte Lockerungen für Sport- und Kulturveranstalter:innen – damit auch an hohen Feiertagen kleinere Veranstaltungen stattfinden können.

«Das war eine interessante und sehr intensive Erfahrung», erinnert sich Siegenthaler an einem Montagmorgen im Dezember. Wir treffen uns in einem Café auf dem Walzmühle-Areal in Frauenfeld, einem Ort, den der 45-Jährige mit Bedacht gewählt hat. Das frühere Industrieareal im Süden der Stadt hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Statt schwerer Walzen gibt es hier nun Lofts, Start-ups, ein Fitnessstudio und Atelierflächen. Schon die Wahl des Ortes zeigt: Patrick Siegenthaler ist ein Freund von Veränderung und Transformation.

 

Nach der gewonnenen Volksabstimmung über das Ruhetagsgesetz im September 2025: Patrick Siegenthaler mit Mitstreiter:innen aus dem Ja-Komitee. Bild: zVg

Erst Nachrücker, inzwischen etabliert

Seit 2022 ist er Mitglied des Thurgauer Kantonsrats für «Die Mitte». Zunächst als Nachrücker für eine zurückgetretene Rätin, wurde er bei den kantonalen Wahlen im April 2024 im Amt bestätigt. Patrick Siegenthaler, Jeans, hellblaues Hemd, dunkelblaues Sakko, aufgeschlossenes Lächeln im Gesicht, zählt zu den bemerkenswerten Menschen, die in echt jünger aussehen als auf Fotos. Da konnte auch die Politik bislang nichts daran ändern. «Die politische Arbeit ist herausfordernd, aber mir macht das wirklich Spass. Es ist schön zu sehen, dass man im Kleinen die Welt ein Stück besser machen kann», sagt er.

In seiner bisherigen Amtszeit im Kantonsrat hat sich Siegenthaler ein Profil als Digitalisierungsspezialist mit einem starken Fokus auf Verwaltungsmodernisierung, Familienpolitik und fiskalische Nachhaltigkeit erarbeitet. Überraschend dabei ist auf den ersten Blick sein sozial- und familienpolitisches Interesse. Um nur ein Beispiel zu nennen: Er hat sich für eine nationale Elternzeit via Standesinitiative engagiert. Als Vater von drei Kindern zwischen zehn und 16 Jahren sind ihm ausserdem Bildungsthemen wichtig.

 

Im Detail: Analyse von Patrick Siegenthalers politischer Parlamentsarbeit

🧩  Politische Grundlinie

Patrick Siegenthaler tritt im Grossen Rat Thurgau als ordnungspolitisch orientierter, staats- und demokratiebewusster Mitte-Politiker auf. Seine parlamentarische Arbeit ist thematisch klar fokussiert und quantitativ relativ umfangreich, was darauf hindeutet, dass er das Parlament gezielt als Instrument der Kontrolle, Klärung und Systempflege nutzt. Liest man seine Vorstösse im Wortlaut, fällt auf, dass sie selten normativ oder emotional argumentieren, sondern stark an Governance-Logik, Risikobewertung und institutioneller Verantwortung ausgerichtet sind.

Siegenthalers Politikstil gilt als sachlich, abwägend und überparteilich anschlussfähig. Er arbeitet regelmässig mit Vertreterinnen und Vertretern aus FDP, GLP, SP, EVP und SVP zusammen und positioniert sich bewusst nicht als polarisierende Figur. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Digitalisierung, Cybersicherheit, Verwaltungssteuerung und demokratische Infrastruktur. Dabei versteht er Politik primär als Verantwortung für funktionierende Systeme – etwa bei Wahlen, staatlicher IT, Datenhoheit oder administrativen Standards.

🧭 1. Quantitative Übersicht

Seit seinem Amtsantritt 2022/23 hat sich Siegenthaler an mindestens 17 parlamentarischen Geschäften beteiligt.

Formen:

Einfache Anfragen (EA): sehr häufig (sein bevorzugtes Instrument)
Interpellationen (IN): gezielt bei komplexen Systemfragen
Motionen (MO): selektiv, meist mit strukturellem Anspruch
Parlamentarische Initiative: punktuell

🧩 2. Thematische Schwerpunkte

🖥️ Digitalisierung, IT-Sicherheit & digitale Souveränität
Zentraler Kern seines politischen Profils

EA 01.03.2023: „Ist die kantonale Verwaltung gegen Cyberrisiken gerüstet?“
IN 07.06.2023: „Kosten-Nutzen einer ISO27001-Zertifizierung im AfI Thurgau“
EA 17.04.2024: „Verfügbarkeit von wahlen.tg an Wahltagen“
EA 17.12.2025: „Einführung M365 und Datenschutz sowie digitale Souveränität“

Inhaltlicher Fokus:

Cybersicherheit als staatliche Kernaufgabe
Kritische Begleitung von Cloud-Lösungen (M365)
Schutz demokratischer Prozesse (Wahlen, Abstimmungen)
Kosten-Nutzen-Abwägung statt Technikbegeisterung

Einordnung:
→ Siegenthaler ist kein Digitalisierungsoptimist, sondern ein digitaler Ordnungspolitiker.
→ Er fragt systematisch: Wer trägt Verantwortung? Wer haftet? Wo liegen Risiken für Demokratie und Staatssouveränität?

 

🏛️ Verwaltung, Transparenz & institutionelle Qualität
Belege:

MO 19.11.2025: „Einführung einer einheitlichen Zeit- und Leistungserfassung in der kantonalen Verwaltung“
EA 28.08.2024: Mindestanzahl Mitunterzeichnende für Vorstösse?
IN 07.06.2023: ISO27001-Zertifizierung AfI

Inhaltlicher Fokus:

Einheitliche Standards
Vergleichbarkeit von Leistungen
Professionalisierung staatlicher Abläufe
Schutz parlamentarischer Seriosität

Einordnung:
→ Starkes institutionelles Verantwortungsbewusstsein
→ Politik als Systempflege, nicht als Aktivismus

 

👨‍👩‍👧 Familie, Vereinbarkeit & soziale Mitte

MO 03.05.2023: „Standesinitiative zur Einführung einer nationalen Elternzeit“
MO 21.06.2023: „Eigenbetreuung steuerlich sichtbar machen“
EA 07.06.2023: OECD-Gelder für Vereinbarkeit

Inhaltlicher Fokus:

Anerkennung unbezahlter Care-Arbeit
Vereinbarkeit als Wirtschafts- und Standortfaktor
Moderate sozialpolitische Reformen

Einordnung:
→ klassische Mitte-Politik: sozial sensibel, fiskalisch zurückhaltend
→ kein Umbau des Systems, sondern gezielte Korrekturen

 

🗳️ Demokratie, Wahlen & politische Teilhabe

MO 03.07.2024: „Wahlen und Abstimmungen im öffentlichen Raum sichtbar machen“
EA 02.04.2025: „E-Voting im Kanton Thurgau“
EA 17.04.2024: wahlen.tg-Verfügbarkeit
Inhaltlicher Fokus:

Sichtbarkeit demokratischer Prozesse
Vertrauen in digitale Wahlverfahren
Sicherstellung technischer Zuverlässigkeit
Einordnung:
→ Demokratie wird als Infrastrukturfrage verstanden
→ Nähe zu staatsrechtlichem Denken

 

Das mit der Digitalisierung lag ebenfalls nahe. Patrick Siegenthaler hat sich früh für alles im IT-Bereich interessiert: Programmieren, Webseiten und Apps entwickeln – Wirtschaftsinformatik hat er berufsbegleitend in Zürich studiert. Später leitete er für die SBB ein Projekt im internationalen Personenverkehr. Ein Ziel dabei war es, die Bahn wieder konkurrenzfähig gegenüber Flügen zu machen.

Berührungspunkte mit der Kultur sind in seiner politischen Arbeit eher selten. «Bei Bauprojekten diskutieren wir darüber, aber ansonsten spielt das Thema keine grosse Rolle im Kantonsrat», sagt Siegenthaler offen. Durch sein Engagement für das Ruhetagsgesetz hatte er jedoch Kontakt zur Thurgauer Kulturszene – und war ein wenig überrascht, wie schwer es war, die Kulturschaffenden für das Thema zu begeistern. «Es gab wenige wie das Cinema Luna, die sich sehr engagiert haben, andere waren sehr zurückhaltend. Das hat mich gewundert, weil es ja auch darum ging, den Kulturschaffenden mehr Spielraum für Veranstaltungen zu geben.»

 

Patrick Siegenthaler bei einer Rede im Grossen Rat des Kanton Thurgau. Bild: zVg

Wo sich Beruf und Politik überschneiden

Wenn Patrick Siegenthaler nicht um politische Kompromisse ringt, arbeitet er in seinem Hauptberuf bei einem Schweizer Software-Dienstleister, der sich auf Lösungen für die öffentliche Hand spezialisiert hat. Dort ist er stellvertretender Geschäftsführer und trägt die Gesamtverantwortung für den Bereich Bildung. Zu den Hauptprodukten des Unternehmens gehören Lösungen für die Geschäftsverwaltung, das Dokumentenmanagement sowie Fachlösungen für Schulen. Kunden sind über 900 Gemeinden, 75 Städte, 22 Kantone sowie zahlreiche Schulen und Archive.

Ob die Entscheidung für das politische Engagement auch eine unternehmerisch-strategische war – um näher an der Politik zu sein? Patrick Siegenthaler winkt ab. «Ganz klar nein. Meine Entscheidung zu kandidieren war politisch motiviert – ich möchte mich für Themen einsetzen, die mir persönlich wichtig sind und etwas bewegen. Natürlich kann das politische Engagement Überschneidungen mit meinem beruflichen Umfeld haben, aber ein ‹direkter Draht› zur Regierung war nicht der Grund für meine Kandidatur.» Im politischen Alltag bedeutet das für ihn: «Wo sich berufliche und politische Themen berühren, mache ich das transparent und halte mich strikt an die geltenden Regeln und Compliance-Standards.»

Seine politischen Anfänge macht er in einer Schulbehörde

Aufgewachsen ist Siegenthaler in Herdern, knapp 1200 Einwohner:innen, auf dem Seerücken zwischen Frauenfeld und dem Untersee. Nach einigen Jahren in Bern lebt er mit seiner Familie heute wieder dort. «Wir fühlen uns in Herdern sehr wohl, es war auch der Ort, an dem ich meine ersten politischen Erfahrungen machen konnte.» Von 2011 bis 2020 war er Mitglied der Schulbehörde der Primarschulgemeinde Herdern-Dettighofen, davon fünf Jahre als Präsident. In dieser Zeit setzte er sich unter anderem für optimierte Lernumgebungen für Schüler ein. «Fünf turbulente Jahre waren das», erinnert er sich, «aber hier habe ich viel gelernt für meine weitere politische Arbeit.»

Dass er einmal in der Politik landen würde, war nicht zwingend absehbar. «In meiner Familie gab es keine bestimmte parteipolitische Prägung, aber wir haben viel diskutiert über politische Themen», erinnert er sich an seine Jugend und Kindheit. Durch die Arbeit im Schulpräsidium wuchs sein Interesse an der Politik weiter. Als sich die Gelegenheit bot, in den Kantonsrat nachzurücken, musste er nicht lange zögern. Zuvor hatte er für sich geklärt, in welcher Partei er wirken möchte. GLP, FDP und Die Mitte habe er sich angeschaut, am Ende habe ihn Die Mitte am meisten überzeugt. «Da habe ich mich sofort wohlgefühlt», sagt er.

 

Patrick Siegenthaler bei der politischen Arbeit. Bild: zVg

 

Mein Leben als Politiker:in: Der Abschluss der Serie 

In fünf Texten haben wir in den vergangenen Wochen Thurgauer Politiker:innen porträtiert, die sich auf den verschiedenen Ebenen, um den politischen Diskurs bemühen. Wir zeigen auf, welchen Herausforderungen sie gegenüberstehen und wie viel Gestaltungsmöglichkeiten sie wirklich haben.

In den Folgen der Serie treten auf: Nina Schläfli (SP), Judith Ricklin (SVP), Daniel Eugster (FDP), Patrick Siegenthaler (Die Mitte) und Felix Meier (SP). Bei der Auswahl haben wir auch darauf geachtet, ob die Politiker:innen Berührungspunkte mit kulturellen Themen haben. Und wie sie sich bei diesem Thema in ihren Parlamenten positionieren. Alle Texte bündeln wir schliesslich in einem eigenen Dossier. Du findest es hier. Mit dem Porträt über den Mitte-Politiker Patrick Siegenthaler endet die Serie.

Die Herausforderungen des politischen Amts

Ein bis zwei Tage pro Woche investiert Siegenthaler heute in sein politisches Engagement: Dossiers lesen, Sitzungen vorbereiten, Arbeitsgruppen begleiten, im Austausch mit anderen Fraktionen bleiben. Die Aufgaben sind vielfältig, deshalb müsse man in dem Amt auch «akzeptieren, dass man nicht jedes Detail aus jedem Dossier verstehen kann». Man müsse sich dabei auch auf die Kolleg:innen in der Fraktion verlassen können, jeder und jede habe eigene Schwerpunktthemen.

In einem System mit begrenzten Ressourcen müsse man immer sehr genau überlegen, was man leisten könne. «Wenn ich Familie, Beruf und Politik irgendwie in Einklang bringen will, dann muss ich bewusst entscheiden, welches Thema ich lancieren kann und welchen Vorstoss ich unternehmen möchte», gibt er Einblick in seine politische Agenda. Auf manche Dinge, die man gerne machen würde, müsse man dann auch einmal verzichten.

Funktioniert das Milizsystem noch?

Wäre es da nicht besser, wenn es mehr professionelle Politiker:innen gäbe, um das Machtgleichgewicht zwischen Regierung und Parlament zu wahren? Patrick Siegenthaler schüttelt den Kopf. «Das Milizsystem ist elementar. Es ist wichtig, dass im Parlament Menschen sitzen, die verschiedene Perspektiven kennen. Ich bin überzeugt, dass viele Diskussionen in der Politik weniger praxistauglich wären, wenn nur Berufspolitiker in den Gremien sassen.»

Als ITler und Wirtschaftsmann gingen ihm manche Dinge in der Politik zwar nicht schnell genug, doch er habe gelernt, geduldig zu sein. «Man kann in der Politik nicht am Gras ziehen, damit es schneller wächst», fasst er seine Erfahrungen zusammen. Das habe aber auch Vorteile: «Politik braucht manchmal mehr Ruhe für Entscheidungen als Unternehmen, weil die Konsequenzen im Zweifel mehr Menschen betreffen.»

Was er als politischen Tiefpunkt erlebt hat

Was ihm noch mehr Mühe macht als das Zuwarten, ist die zunehmende Polarisierung in der Politik. Das betreffe auch den Kantonsrat. «Die Budgetdebatte 2024 habe ich als Tiefpunkt erlebt. Das war teilweise sehr polemisch und hat gezeigt, was passiert, wenn festgefahrene Meinungen aufeinanderprallen. So etwas strengt mich an», gibt Siegenthaler zu. Gerade jetzt müsse es darum gehen, gesellschaftliche Kompromisse auszuloten. Sein Plädoyer in schwierigen Zeiten: «Was uns im Kantonsrat eint, ist die Zugehörigkeit zum Thurgau. Alle sollten daran interessiert sein, ihn besser zu machen und in der Sache gemeinsam daran zu arbeiten.»

Mit Blick auf die kommenden Budgetberatungen Ende dieses Jahres sagt Siegenthaler: «Der Spardruck wird sicher noch grösser werden, die Entscheidungen werden nicht einfacher.» Für die Kultur seien das keine guten Nachrichten, räumt er ein, auch wenn er sich selbst als «Verfechter für Kulturthemen» bezeichnet. Steuererhöhungen hätten im Kantonsrat keine Mehrheit, also müsse es darum gehen, andere Lösungen zu finden. «Alle Bauprojekte bei den kantonalen Museen beispielsweise sind dringend. Wir müssen das alles machen, aber wir können es aufgrund der finanziellen Lage nicht in dem Tempo umsetzen, wie es notwendig wäre. Ohne Etappierung geht es nicht», erklärt Patrick Siegenthaler.

 

Nach dem Interview: Patrick Siegenthaler, Mitte-Kantonsrat, in Frauenfeld am Walzmühlen-Areal. Bild: Michael Lünstroth
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