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„Die Leidenschaft für Kunst verbindet uns!“

„Die Leidenschaft für Kunst verbindet uns!“
Rita Wenger (68) und Aline Ostergaard (33) aus dem Vorstand des Kunstverein Frauenfeld | © Reto Martin

Miteinander statt gegeneinander: Der Kunstverein Frauenfeld zeigt, wie wertvoll es ist, wenn Jung und Alt zusammenarbeiten. Ein Gespräch über Generationenklischees, Veränderungsdruck und wie Ehrenamt heute attraktiv bleibt. (Lesedauer: ca. 6 Minuten)

Oft hört man ja - Jung und Alt, das passe heute nicht mehr zusammen. Der Unterschied zwischen den Generationen sei zu gross, das gegenseitige Verständnis zu klein. Aber ist das wirklich so? Oder macht es die Arbeit in einem Verein nicht eher besser, wenn man über Generationen miteinander an einer Sache arbeitet?

Das wollte ich genauer wissen. Und habe beim Kunstverein Frauenfeld nachgefragt. Dort hatte sich der Vorstand gerade verjüngt. Wie ist das gelungen? Rita Wenger (68) und Aline Ostergaard (33) erzählen, wie der Kunstverein sich geöffnet hat, warum Social Media keine Hürde ist und weshalb Wandel manchmal auch frustrierend sein kann – aber sich lohnt.

Frau Wenger, Frau Ostergaard, reden wir übers Alter. Wie viele Jahre liegen eigentlich zwischen Ihnen?

Rita Wenger: Ich bin 68 – und du bist …

Aline Ostergaard: 33!

Rita Wenger: Dann sind es 35 Jahre. Mehr als eine Generation eigentlich.

Ist das Alter in Ihrer Zusammenarbeit ein Thema?

Rita Wenger: Ja – aber im sehr positiven Sinn. Wir haben uns unglaublich gefreut, dass wir unseren Vorstand verjüngen konnten. Aline bringt so viele neue, junge Ideen ein. Das ist wirklich wunderbar. Ich weiss nicht, wie du das siehst – aus deiner Perspektive mit uns Älteren.

Aline Ostergaard: Absolut positiv. Jung fühle ich mich zwar selbst nicht immer, aber danke, dass du das sagst. (lacht) Das Alter ist eigentlich nur indirekt ein Thema. Vielleicht bei unterschiedlichen Vorstellungen davon, was ein Publikum möchte. Oder bei Themen wie IT, Social Media, Kommunikation. Da gibt es manchmal erst Diskussionen – aber es herrscht eine grosse Offenheit.

 

Verstehen sich bestens: Aline Ostergaard und Rita Wenger und aus dem Vorstand des Kunstverein Frauenfeld. Bild: Reto Martin

 

Im Detail: Das sind die Gesprächspartnerinnen

Rita Wenger: Geboren 1958 im Kanton Thurgau. Nach der Matura einige Zeit an der Schauspielakademie in Zürich, danach Studium des Rechts in Zürich und Lausanne. Anwaltspatent des Kantons Thurgau, eigene Kanzlei seit 1987. Nebenamtliche Verwaltungsrichterin während mehr als 20 Jahren. Verschiedene gemeinnützige Aktivitäten wie Jugendmusikschule Frauenfeld und seit 2018 Kunstverein Frauenfeld. Kunst und Musik liegen ihr nach eigenen Angaben ebenso am Herzen wie Natur und Sport. 

Aline Ostergaard (*1992) ist in Kreuzlingen aufgewachsen und lebt seit sechs Jahren in Frauenfeld. Sie studierte Geschichte sowie Französische Sprach- und Literaturwissenschaft in Zürich und Paris. Berufliche Stationen führten sie in den musealen Bereich, ins Marketing und in den Kulturjournalismus. Heute arbeitet sie als Kommunikationsspezialistin im Kulturbereich. Sie verfügt über Weiterbildungen im Kulturmanagement und absolviert derzeit den MAS Arts Management.

Nun gibt es über jede Generation eigene Klischees. Von jüngeren Menschen heisst es heute oft, sie seien bindungsscheu, unzuverlässig und hätten kein Durchhaltevermögen. Wie erleben Sie das hier in Ihrer Zusammenarbeit?

Rita Wenger: Das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Engagement und Zuverlässigkeit sind da. Natürlich ändern sich bei jungen Menschen Lebensumstände schneller. Aber das akzeptieren wir. 

Gleichzeitig heisst es über ältere Menschen, sie seien unflexibel, starr in ihren Haltungen und nicht offen für Neues…

Aline Ostergaard: Das habe ich so hier auch nicht erlebt. Natürlich diskutieren wir hier offen über alles und klar gibt es manchmal verschiedene Perspektiven. Aber insgesamt spüre ich hier wenig Verstaubtheit und sehr viel Offenheit.

Was waren die Punkte, über die Sie diskutieren mussten?

Aline Ostergaard: Bei Social Media waren alle offen – niemand hatte eine feste Meinung dazu. Diskussionen gab es eher bei inhaltlichen Fragen: Was ist gute Kunst? Darf sie provozieren? Wie zeigt man sie? Zum Beispiel bei jungen Positionen oder bei Ausstellungen mit kontroversen Inhalten. Da haben wir gemeinsam Lösungen gefunden – zum Beispiel Triggerwarnungen bei herausfordernden Inhalten, Resonanz-Boxen für das Publikum oder mehr Kontextualisierung. Früher hätte man vielleicht gesagt: „Das zeigen wir nicht.“ Heute sagen wir: „Doch, aber bewusst.“

 

«Früher hätte es niemand gestört, wenn nur Männer ausgestellt hätten. Heute schon.»

Aline Ostergaard, Vorstand Kunstverein Frauenfeld

Wie viel Geduld hat dieser Prozess gebraucht?

Aline Ostergaard: Klar braucht man da Geduld. Man möchte ja auch nicht alles auf den Kopf stellen. Und in unserem Fall war das auch gar nicht nötig. Schliesslich stellt der Kunstverein Frauenfeld seit über 60 Jahren erfolgreich Ausstellungen auf die Beine. Ich habe einen grossen Respekt vor dem, was geleistet wurde. Diese Leidenschaft für die Kunst, die verbindet uns über alle Generationen! 

Rita Wenger: Das Ziel für uns alle ist dasselbe. Wie wir hinkommen – da sind die meisten sehr offen.

Hat die Zusammenarbeit das Programm verändert?

Aline Ostergaard: Ich finde, es ist bunter und vielfältiger geworden. Wir achten bewusst darauf, Nachwuchs-Positionen zu zeigen, Künstlerinnen einzubeziehen. Früher hätte es niemand gestört, wenn nur Männer ausgestellt hätten. Heute schon. Für mich sind das Thema Zugänglichkeit und eine feministische Perspektive zentral.

Rita Wenger: Bei der Programmierung wird jetzt mehr Wert auf Diversität gelegt – ohne stur zu sein. Es muss gute Kunst sein, aber es soll verteilt sein. Die Qualität der Kunst war auch in früheren Jahren immer da – aber diese anderen Aspekte hatten früher weniger Raum.

 

«Die Qualität der Kunst war auch in früheren Jahren immer da, aber für Diversität gab es damals weniger Raum.»

Rita Wenger, Präsidentin Kunstverein Frauenfeld

Was war für Sie die Motivation, sich überhaupt hier im Kunstverein zu engagieren?

Aline Ostergaard: Visuelle Kunst interessiert mich einfach sehr. Und ich habe hier enormes Potenzial gesehen – in den Räumen, in den Ausstellungen, in der Lage mitten in der Stadt. Ich glaube wirklich, dass dieser Ort ein Begegnungsraum sein kann. Und für mich war es auch eine Art Spielwiese, gerade im Bereich Social Media. Vieles war noch nicht da, man konnte ausprobieren, austesten, was Spass macht.

Wie wichtig war für Sie dabei der Aspekt der Selbstwirksamkeit?

Aline Ostergaard: Sehr wichtig. Es läuft so viel im Leben, und wenn ich dann ehrenamtlich Zeit freischaufle, dann muss ich das Gefühl haben: Das hat einen sozialen Impact, ich kann was anstossen. Selbstwirksamkeit ist wichtig – man macht es nicht umsonst, es verändert schon was.

Gab es konkrete Veränderungen, die Sie angestossen haben?

Aline Ostergaard: Ja, zum Beispiel der Newsletter. Als ich vor dreieinhalb Jahren angefangen habe, war der nur für Mitglieder. Das zeigt ganz gut die alte Denkweise: Wir sind ein Verein, unsere Mitglieder zahlen Beiträge und bekommen dafür Vorteile, die andere nicht haben. Aber ich finde, wir müssen rausgehen, zugänglich sein. Heute können auch Nichtmitglieder den Newsletter abonnieren – viele Kunstschaffende tun das, kommen zu den Ausstellungen, bleiben im Austausch. Das hat sich stark verändert.

 

«Es läuft so viel im Leben, und wenn ich dann ehrenamtlich Zeit freischaufle, dann muss ich das Gefühl haben: Das hat einen sozialen Impact, ich kann was anstossen.»

Aline Ostergaard, Vorstand Kunstverein Frauenfeld

Warum war diese Öffnung hin zu einem grösseren Publikum vorher kein Thema?

Rita Wenger: Die bisherige Handlungsweise wurde gar nicht infrage gestellt. Alles lief ehrenamtlich, es lief eben einfach. Man hat nicht darüber nachgedacht, ob man etwas öffnen müsste. Als ich neu im Vorstand war, habe ich mich manchmal gefragt: Warum klappt das alles eigentlich? Es gab keine Checklisten, keine klare Aufgabenverteilung – aber es gab immer Ausstellungen, immer ein Programm. In den letzten Jahren haben wir mehr Struktur eingeführt. Das war nicht immer einfach, weil nicht alle Strukturen mögen. Aber jetzt funktioniert es gut – und schafft Raum für Öffnung.

Veränderungswille trifft oft auf Widerstand. Sie sagen ja selbst, es war nicht immer einfach . Wo war es schwierig?

Rita Wenger: Vor allem bei sehr langjährigen Vorstandsmitgliedern. Plötzlich gab es Checklisten, Verträge, klare Zuständigkeiten. „Muss das wirklich sein?“ 

Ihre Antwort darauf?

Rita Wenger: Ja, muss es. Auch weil sich die Kulturlandschaft verändert hat: Förderstellen stellen Anforderungen, Honorare müssen transparent sein. Früher haben wir den Kunstschaffenden einfach ein Werk abgekauft – das galt als Honorar. Heute zahlen wir Honorare und entscheiden separat, ob wir ein Werk ankaufen. Das sind Paradigmenwechsel.

 

«Wir sind zehn Vorstandsmitglieder – und niemand drückt sich.»

Rita Wenger, Präsidentin Kunstverein Frauenfeld

Hat sich der Wandel bewährt?

Rita Wenger: Ja. Und was ich besonders schön finde: Wenn es Aufgaben zu verteilen gibt, sagt immer jemand „Ja, mache ich“. Wir sind zehn Vorstandsmitglieder – und niemand drückt sich. Ausserdem ist die Mischung der Generationen ein Vorteil: Einige sind pensioniert oder mit reduziertem Arbeitspensum, sind flexibler, schnell vor Ort. Das ist für den Alltag enorm wichtig.

Aline Ostergaard: Wer heute überleben will als Kultur- oder Kunstverein muss auch stärker an Kollaborationen denken. Zum Beispiel, indem man Wissen, Ressourcen und Material teilt. Wir müssen alle raus aus dem Konkurrenzdenken. Egal, wo hin man schaut: Der Shed im Eisenwerk, der Kunstraum in Kreuzlingen oder die Kunsthalle Arbon: Letztlich verbindet uns alle die Kultur. Das Mindset hat sich in den Institutionen in den letzten Jahren schon verändert. An dieser Öffnung wollen wir weiter arbeiten.

Frau Wenger, Sie sind seit 2019 Präsidentin des Kunstvereins. Wie haben Sie damals den Verein wahrgenommen?

Rita Wenger: Ich kannte ihn schon ewig – als Mitglied, als Besucherin. Der damalige Präsident war ein enger Freund. Er sagte zu mir: „Du musst gar nichts machen, ich mache alles.“ Ich sollte einfach da sein, ein bisschen sprechen. Ich kam in den Vorstand, zwei Jahre später hiess es: „Jetzt musst du das Präsidium übernehmen.“ Kurz darauf ist er verstorben. Da war klar, dass ich bleibe. Ich komme nicht aus der Kunst – ich bin Laieninteressierte. Aber Administration, Netzwerke, Organisation: Das ist genauso wichtig. Und ich bin im Thurgau aufgewachsen, kenne viele Menschen. Das hilft.

Sie haben den Generationenwechsel offenbar erfolgreich eingeläutet. Was würden Sie anderen Vereinen auf diesem Weg empfehlen?

Rita Wenger: Man muss immer offen bleiben. Man muss zeigen, dass diese Arbeit Sinn macht, Freude bringt. Rezepte, die überall funktionieren gibt es nicht. Da muss schon jeder Verein einen eigenen Weg finden. Aber vielleicht der wichtigste Rat: Wenn junge Menschen anklopfen und mitarbeiten wollen, sollte man offen sein und sie auch gestalten lassen.

Aline Ostergaard: Programm, Publikum und Vorstand hängen zusammen. Diversität im Vorstand führt zu Vielfalt im Programm – und irgendwann im Publikum. Wenn hier nur alte weisse Männer hängen würden, wäre ich nicht hier. (lacht) Wichtig finde ich ausserdem noch, einen Wissenstransfer hinzubekommen. Ein Beispiel: Mit Otmar Dossenbach gibt es bei uns Menschen, der seit Jahrzehnten dabei, er ist ein wandelndes Vereinslexikon, aber auch schon über 80 Jahre alt. Wir hoffen alle, dass er uns noch sehr lange erhalten bleibt, trotzdem müssen wir uns auf alles vorbereiten. Deshalb verschriftlichen wir heute mehr, auch wenn es bürokratischer ist.

Nun gibt es einerseits immer weniger Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen. Andererseits wächst der finanzielle Druck auf professionelle Kulturschaffende durch Sparmassnahmen der öffentlichen Hand. Wenn man sich diese Entwicklungen in der Kunstszene so anschaut: Machen Sie sich Sorgen um das Kulturleben? 

Aline Ostergaard: Total. Eine Folge davon ist: Viele Kulturinstitutionen müssen heute unternehmerischer denken. Man möchte ausstellen, was man wichtig findet, aber es muss sich auch rechnen. Da muss man strategischer denken.

Rita Wenger: Als ich neu im Vorstand war, war die Zukunft hier sehr unklar. Wir haben uns gefragt: Kann das überhaupt weitergehen? Wir haben dann alles durchdiskutiert – von der Auflösung des Vereins bis zum Wegzug hier aus den Räumlichkeiten. Aber bei der Vorstellung, den Verein aufzulösen, war so viel Bedauern da, dass wir sagten: Nein, wir schauen, dass es weitergeht.

Aline Ostergaard: Es darf nicht Selbstzweck sein. Wir machen es nicht in erster Linie für uns. Es wäre schön, wenn das mehr als Begegnungsort funktioniert – dass sich hier Menschen treffen, die ähnliche Bedürfnisse haben. Wir wollen Raum für die Kunst schaffen, aber auch für das Publikum.

 

«Wir haben dann alles durchdiskutiert – von der Auflösung des Vereins bis zum Wegzug hier aus den Räumlichkeiten.» 

Rita Wenger, Präsidentin Kunstverein Frauenfeld

Bräuchte es da auch mehr Bekenntnis vom Publikum für lokale Kultur?

Aline Ostergaard: Ja, und mehr Bewusstsein. Es ist vielleicht eine Gewöhnung, dass man immer zu den grossen Blockbusterausstellungen geht. Darum müssen wir uns stärker nach aussen öffnen und das so niederschwellig wie möglich. Bei uns ist der Eintritt frei, was ich super wichtig finde. Wir sind nah am Bahnhof, mitten in der Stadt. Und es gibt auch hier tolle Kunst zu sehen. Wir haben schon ein paar Argumente auf unserer Seite.

Rita Wenger: Man muss aber auch sagen: Wir haben hier sehr treue Mitglieder. Aber wir versuchen eine weitere Öffnung mit Newsletter, mehr Medienpräsenz und vermehrter Zusammenarbeit mit anderen Institutionen zu erreichen.

Letzte Frage: Wie würde das Kulturleben im Thurgau aussehen ohne ehrenamtliches Engagement?

Rita Wenger: Es wäre ärmer, weniger bunt, stärker institutionalisiert. Die kleineren Institutionen könnten gar nicht überleben.

Aline Ostergaard: Dabei finde ich gerade an Vereinen schön, dass professionelles Kunstschaffen und sogenannte Laienkunst zusammenkommen. Diese Grenzen werden aufgeweicht. Und es ist wichtig, diese Stimmenvielfalt zu haben – nicht nur eine Deutungshoheit vom Kunstmuseum. Dieses Zwischenmenschliche, dieses Lokale – ich schätze das wirklich.

 

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