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von Elke Reinauer, 14.09.2026

Wo auch die Kunst an Grenzen stösst

Wo auch die Kunst an Grenzen stösst
Eine der vielleicht schönsten Kunstaktionen an einer Grenze. Die Konstanzer Bert Binnig, Friedrich Haupt, Stephan Kühnle und Torben Nuding schufen während der Corona-Pandemie aus Absperrband eine neue Stadt. Heute hängt das Projekt in einem Museum. | © Michael Lünstroth

Kunst macht eigentlich keinen Halt an Staatsgrenzen. Aber manchmal wird sie trotzdem ausgebremst. Eine Recherche über Risiken und Nebenwirkungen grenzüberschreitender Kulturprojekte. (Lesedauer: ca. 7 Minuten) 

Haben Sie etwas zu verzollen? Ja, ein Vogelhäuschen! Wäre das die Antwort, würde der Beamte am Grenzübergang von der Schweiz nach Deutschland einen sicher durchwinken. Aber im Fall von Frank Altmann, Künstler aus Rottweil, dessen Kunstwerke aktuell bei der Freiluftausstellung «hänne und dänne» zu sehen sind, handelt es sich um Kunstwerke in Form von Vogelhäuschen. Und diese musste er bei der Ausfuhr verzollen. 

«Der Beamte am Zoll wollte oder musste unbedingt einen Stempel auf das Kunstwerk anbringen», erzählt Frank Altmann. «Ich konnte ihn jedoch überreden, diesen auf der Innenseite anzubringen.» Und so zog, bevor das Vogelhäuschen überhaupt aufgehängt wurde, der erste Vogel ein; der Bundesadler. 

Niemand darf ohne Papiere die Grenze Schweiz/Deutschland und umgekehrt überqueren, so viel ist klar. Kunstwerke auch nicht. 

Wie bekommen wir das über die Grenze, ist demnach eine Frage, die sich nicht nur Menschen stellen, die hüben wohnen und drüben einkaufen, sondern auch Künstler und Kuratoren.

 

Der Rottweiler Künstler Frank Altmann. Bild: zVg

 

Die Vogelhäuschen des Künstlers Frank Altmann sind derzeit bei «hänne und dänne» ausgestellt. Bild: zVg

Wenn Kunst keinen Reisepass braucht

Wie kriegen wir das über die Grenze? Diese Frage stellt sich bei einem Chor nicht. Und dennoch müssen die Männer des Gesangsvereins Badenia Reichenau hinüber, nach Ermatingen, wo sie einen Gastauftritt bei der Kehlhofserenade haben. Und das geht am einfachsten über den See. An der Stedi in Ermatingen wartet an diesem Abend kein Zollbeamter. Weiter geht es in den historischen Kehlhof in Ermatingen. Dort wartet der Ermatinger Chor «Männerstimmen» für einen gemeinsamen Auftritt. Hier wird seit über 100 Jahren hüben und drüben gesungen.

 

Wie der Recherchefonds solche Texte ermöglicht

Unter dem Titel „15 Jahre, 15 Themen“ haben wir im Mai 2024 unseren Recherchefonds lanciert. Er entstand im Rahmen unseres 15-Jahr-Jubiläums. Das Ziel: Bislang unterbelichtete Themen unter die Lupe nehmen zu können. Der Recherchefonds soll es ermöglichen, diese Geschichten und unsere Autor:innen angemessen honorieren zu können. Alle bisher erschienenen Beiträge sind in einem Dossier gebündelt.

Dank der Förderung durch die Stiftung für Medienvielfalt (15.000 Franken) und die Crescere Stiftung Thurgau planen wir in den kommenden Monaten 10 bis 15 Recherchen zu veröffentlichen. Der Jubiläums-Recherchefonds ist offen für professionelle Journalist:innen aus der Schweiz, Baden-Württemberg und Vorarlberg. Voraussetzung für einen Beitrag aus dem Recherchefonds ist, dass sich die recherchierten Geschichten mit Themen aus dem Kulturleben des Thurgau auseinandersetzen.

Bewerbungen auf den Recherchefonds sind jederzeit möglich. Alle Modalitäten dazu findest du hier.

Verbundenheit aus der Geschichte heraus

Was den Männerchor Badenia Reichenau besonders macht: Er ist der einzige deutsche Chor, der Mitglied im Thurgauer Kantonalgesangsverband ist. Grenzen verbindend also, im wörtlichen Sinn. Warum das so ist, kann Vorstand Heiner Senger nicht genau sagen. Er weiss nur: «Es bestand schon immer eine starke Verbundenheit zur Schweiz, speziell zu Ermatingen.» 

Mit dem gegenüberliegenden Ort pflegt die Reichenau generell eine starke Verbindung. Der Weg übers Wasser dauert mit dem Boot gerade einmal 12 Minuten. Schon früher wurde fröhlich hin und her geheiratet, und der Legende nach soll sogar Napoleon mehrere Geliebte auf der Insel Reichenau gehabt haben, während er in Salenstein wohnte. Die Grenze existierte, wenn überhaupt, nur auf dem Papier.

So ist der Männerchor Badenia bis heute eng mit dem Ermatinger Männerchor Männerstimmen befreundet. Präsident Peter Dransfeld bestätigt: «Das war schon immer so und ist historisch gewachsen.» Gemeinsam gesungen wird regelmässig und mindestens einmal im Jahr gibt es einen gemeinsamen Auftritt.

 

Peter Dransfeld (Präsident des Ermatinger Chors Männerstimmen) und Heiner Senger (Vorsitzender des Männerchors Badenia, Reichenau) im Kehlhof in Ermatingen. Bild: Elke Reinauer

Deutscher Chor im Thurgauer Kantonalgesangsverband

Doch warum ist der Reichenauer Chor der einzige deutsche Männerchor im Thurgauer Kantonalgesangsverband? Eine Anfrage dort läuft ins Leere. Ein Blick in die Chronik des Vereins zeigt: Der Verein trat in den 1930er-Jahren dem Schweizerischen Sängerverband «Untersee und Rhein» bei, dem Vorläufer des heutigen Thurgauer Kantonalgesangsverband. 

Nach dem Krieg musste der Verein aber neu gegründet werden: 1947 stellten die Gründungsmitglieder ein Gesuch an die französische Militärregierung, den Verein neu zuzulassen. Erst 1971 erfolgte die «erneute Aufnahme in den Sängerverband». Das heisst, die heutige Mitgliedschaft ist eigentlich schon die zweite Aufnahme, die erste liegt fast 90 Jahre zurück, die zweite über 50 Jahre. 

1938 gab es eine Einladung zum Sängertag mit Fahnenweihe nach Ermatingen, ein sehr konkretes, datierbares Ereignis für die beginnende Freundschaft der beiden Männerchöre. Und so setzt sich die Chorfreundschaft fort, auch in Zeiten, in denen viele Männerchöre ums Überleben kämpfen, wegen Mitgliedermangels. So lösen sich in der Schweiz und auch in Deutschland immer wieder Männerchöre auf, wie zum Beispiel die Shanty Singers Steckborn, die sich 2025 für immer verabschiedeten. 

 

Der Männerchor Badenia unter der Leitung von Patricia Heckmann-Klug bei einem Auftritt. Bild: Elke Reinauer

 

Aussterben, so viel zeigt der Blick auf beide Chöre, ist hier keine unmittelbare Gefahr. In Ermatingen sind in den letzten Jahren viele jüngere Mitglieder dazugekommen, und auch der Chor Badenia selbst ist alles andere als ein Auslaufmodell, sondern musikalisch und auf Auftritte bezogen sehr aktiv.

Austausch, Lieder, gemeinsame Kultur – all das verbindet, all das ist gewünscht von Kulturstiftungen und -Förderungen. Was der Chor über Jahrzehnte aufgebaut hat an Freundschaften und kulturellem Austausch, soll anderswo an einem Abend sichtbar gemacht werden. 

Sichtbar mit Kunstwerken, Performances und Workshops. So insbesondere die Kreuzlinger Kulturnacht im vergangenen Jahr: Sie war ein voller Erfolg, wie die Veranstalter bilanzierten. Was aber das Ganze trübte, waren Kunstwerke, die an der Grenze hängenblieben.

Wenn Kunst einen Reisepass braucht

Zwei bis drei Kunstwerke schafften es letztes Jahr nicht in die Schweiz. Sie waren Teil der Kunstnacht Kreuzlingen–Konstanz, jenes Abends, an dem die beiden Städte kulturell zusammenwuchsen: Es gab Ausstellungen, Performances und offene Ateliers auf beiden Seiten der Grenze. Mit-Organisiert hatte den Abend Reto Müller vom Kunstraum Kreuzlingen. Alle Unterlagen für die Künstler, die aus Deutschland einreisten, waren vorbereitet. Trotzdem schafften es einige Werke nicht rechtzeitig über die Grenze.

Warum genau, kann Müller bis heute nicht mit Sicherheit sagen. Vermutlich seien Formulare falsch ausgefüllt worden. Kunstwerke, das ist die nüchterne Seite der Sache, müssen bei jeder Grenzüberquerung registriert, ein- und wieder ausgeführt werden, wie eine Person, die einen Reisepass braucht. 

Für Müller ist der Vorfall mehr als eine Formalität. Es widerspricht dem, was er über den Kulturraum am Untersee empfindet. «Die Grenze existiert nicht. Und gleichzeitig existiert sie», sagt er und fügt an: «Sie existiert nicht, weil Kultur zusammenhängt.» Und trotzdem: An diesem einen Abend machte die Bürokratie so manchen Strich durch die Rechnung. Und zeigte wiederum auf, dass die Grenze sehr wohl existiert.

 

Reto Müller, Kurator des Kunstraum Kreuzlingen. Bild: Jana Mantel

Eine Hürde: Zwei Rechtssysteme 

Was auf den ersten Blick nach einem bürokratischen Versehen aussieht, ist bei näherem Hinsehen ein Geflecht aus Regeln, das sich schwer durchschauen lässt, selbst für jene, die es täglich anwenden. 

Für die Ein- und Ausfuhr von Kunstwerken gibt es zwei unterschiedliche Systeme, je nachdem, woher ein Werk kommt und wohin es reist. Die Generalzolldirektion Bonn erklärt auf Anfrage: Kommt ein Kunstwerk zurück in die EU, das schon einmal EU-Ware war, gilt es als «Rückware» und darf abgabenfrei wieder einreisen. Kunstwerke, die schon einmal zu einer Ausstellung in die Schweiz gebracht wurden und nun unverändert zurückkehren sind eine solche Rückware. Dafür muss man nachweisen, dass es sich um dieselbe, unveränderte Ware handelt. 

Kommt ein Kunstwerk dagegen zum ersten Mal in die EU, weil es zuvor nie EU-Status hatte, etwa ein Schweizer Werk, das erstmals für eine Ausstellung nach Konstanz reist, greift ein anderes Verfahren: das Carnet ATA, eine Art internationaler Reisepass für Waren, den man im Voraus bei der Handelskammer beantragt. Für Ausstellungen wie die Kunstnacht ist das die gängige Lösung. Zölle und Einfuhrumsatzsteuer fallen dabei nicht an. 

Video: Ein ehemaliges Zollgebäude als Ausstellungsort

Das System funktioniert über eine internationale Bürgschaft: Die ausstellende Handelskammer haftet gegenüber der ausländischen Zollbehörde und sichert sich im Gegenzug beim Carnet-Inhaber ab. Alternativ kann eine Ausstellungsware über die vorübergehende Ausfuhr mit nachgelagertem Versandverfahren in die Schweiz gelangen.

Künstler Frank Altmann aus Rottweil sagt, er habe schon öfter Kunstwerke über die Grenze transportiert und zuerst das Carnet-Verfahren gewählt. «Das war aber damals kompliziert.» Erst seit vergangenen Juni ist das Carnet-Verfahren volldigital verfügbar. 

Frank Altman stieg auf das Verfahren mit der vorübergehenden Ausfuhr um, um seine Vogelhäuschen zu transportieren. So holte er sich den Zollstempel in eines der Vogelhäuschen, an dessen Innenseite nun der Bundesadler prangt:  Frank Altmann schmunzelt. «Wahrscheinlich sind sie beim Zoll einfach nicht auf Kunstwerke ausgerichtet», ist seine Erklärung.

Auf konkrete Nachfrage, was am häufigsten zu Problemen an der Grenze führt, bleibt die Antwort der Generalzolldirektion vage: «Hierzu liegen keine belastbaren Auswertungen vor.» Möglich seien zollrechtliche Prüfungen, Rückfragen zu Begleitdokumenten oder eine Überprüfung des Kulturgutschutzes, für den letztlich nicht der Zoll, sondern eigene Kulturgutschutzbehörden zuständig sind.

Kunst ohne Grenzprobleme: «hänne und dänne»

Aber nicht immer ist es so kompliziert. 

Lisa Kull hat einmal ein Hochzeitskleid durch die deutsche Enklave Büsingen transportiert. Ein- und ausführen musste sie es dabei, mit dem entsprechenden Papierkram. «Das war schon ein Aufwand», sagt sie und lacht. Grössere Grenzprobleme kennt sie sonst keine, auch nicht als Vorstandsmitglied des Vereins «hänne und dänne»: Der Untersee als Kunstraum.

 

Clara Andrés und Lisa Kull von «hänne und dänne». Bild: Elke Reinauer

 

«hänne und dänne» heisst auf Deutsch «hüben und drüben». Genau darum geht es: Bis zum 27. September sind in Steckborn, Berlingen und im deutschen Gaienhofen 25 Kunstwerke zu entdecken, verteilt auf beide Seiten des Untersees. Keines davon stammt aus dem Archiv der beteiligten Künstlerinnen und Künstler. Alle Werke sind eigens für die drei Orte entstanden.

Patricia Bucher hat zwei Schmugglerhütten gebaut, eine auf deutscher, eine auf Schweizer Seite. Sie erinnern an den Kaffee- und Zigarrenschmuggel vom Anfang des 20. Jahrhunderts. Der Konstanzer Künstler Boris Petrovsky lässt mit seinen «Seemaphorischen Gebärden» beide Ufer über das Wasser hinweg kommunizieren. 

Stefanie Koemeda, aufgewachsen in Ermatingen, macht mit ihren keramischen «Steckborner Mücken» eine fast vergessene Handwerkstradition sichtbar. Dazu kommen Vogelhäuschen des Künstlers Frank Altmann aus Rottweil.

 

Feministisch lesbar sind die steingewordenen Spitzen von Stefanie Koemeda. Weibliche Arbeit soll sicht- und haltbar werden. Bild: Inka Grabowsky

Wie es zu der Ausstellung kam

Hinter der Open-Air-Kunstausstellung stehen vor allem sechs engagierte Frauen. Eine davon ist Lisa Kull. Sie wohnt in Berlingen und arbeitet seit 40 Jahren am Postschalter, mehrheitlich in Steckborn. Clara Andres aus Homburg ist im Departement für Bau und Umwelt tätig. Beide engagieren sich ehrenamtlich im Vorstand des Vereins, zusammen mit der Steckborner Künstlerin und ZHdK-Dozentin Judit Villiger, die den Kunstraum Haus zur Glocke führt und die künstlerische Umsetzung des Projekts verantwortet, sowie den Kolleginnen auf der deutschen Seite, Carmen Jonas, Kunstvermittlerin, Sabine Giesler, Touristikerin, und Yvonne Istas, Museumsleiterin des Hesse-Museums in Gaienhofen.

Nach einer zweijährigen Vorbereitungszeit ist der gemeinnützige Verein «hänne und dänne: Der Untersee als Kunstraum» zur Förderung des kulturellen Lebens in der Region entstanden. Die Idee dazu hatten Sabine Giesler, Leiterin der Tourist-Information Gaienhofen, und Lisa Kull, Präsidentin des Kulturpools Untersee und Rhein. Der Tourismus wuchs auf beiden Seiten, doch ein verbindendes Element fehlte. Da kam die Kunst ins Spiel. «Wir haben uns unterhalten, wie können wir uns wieder näherbringen, die Kultur näherbringen», sagt Kull. Die Antwort war ein eigenständiges Kunstprojekt, verbunden durch einen Kunstwanderweg, der weite Blicke über die besondere Kulturlandschaft gewährt. 

Seit dem 1. Mai läuft die Open-Air-Ausstellung nun auf beiden Seiten des Sees. Zusätzlich werden sonntägliche Kunstschifffahrten, geführte Kunstwanderungen und lokale Begehungen angeboten.

 

Gleich an vier unterschiedlichen Stellen hängen die metallenen Flugblätter von Ursula Rutishauser bei «hänne und dänne» . Bild: Inka Grabowsky

Geld aus zwei Ländern

Rund 200 000 Franken kostet das Projekt. Lisa Kull hat, unter Mithilfe der Vorstandsmitglieder, die Mittelbeschaffung ohne professionelle Hilfe allein gestemmt, ein langer Prozess. «Für die Förderanträge braucht man ja fast einen Hochschulabschluss», sagt sie. 

Ein Unterschied zwischen den beiden Ländern fällt dabei besonders auf: In der Schweiz erhält man für ein Projekt Fördergelder. Für besondere Aktivitäten im Rahmen des Projekts können weitere Fördergelder beantragt werden. In Deutschland ist nur eine einmalige Projekteingabe zugelassen.

Auch beim Ehrenamt zeigen sich Unterschiede. In der Schweiz gilt freiwillige Arbeit als selbstverständlich, in Deutschland wird sie anders bewertet. Freiwillige Helferinnen und Helfer gibt es trotzdem einige, wenn auch der Wunsch nach mehr bleibt.

Grenze ohne Bedeutung

Alle drei Jahre soll dieses Ausstellungsformat künftig stattfinden, vielleicht kommen dann weitere Gemeinden dazu. «Es muss sich erst entwickeln, bevor die Früchte geerntet werden können», sagt Kull. 

Vor dem Ersten Weltkrieg gab es die Grenze noch gar nicht. Berlingerinnen und Berlinger besassen Wald auf der Höri, geheiratet wurde hin und her über den See. «Man hat die Grenze einfach gar nicht beachtet», sagt Kull dazu. 

Fazit: Grenze schafft Kunst

Das war einmal. Und doch, vielleicht ist es genau diese Grenze, die Kunst entstehen lässt. Künstler müssen sie einkalkulieren wie die Schifffahrt das Wetter und den Wasserstand. Die Grenze kann überwunden werden, wird überwunden, aber ihre Spur bleibt. 

Wie bei dem Vogelhäuschen von Frank Altmann: Der Stempel ist von aussen nicht sichtbar, nur der Künstler weiss, dass er besteht. 

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